Schrader begrüßt verpflichtende Einführung des Notrufsystems "eCall"

Freitag, 22 Dezember, 2017 - 08:45
Fahrerassistenzsysteme helfen die Sicherheit im Straßenverkehr zu vergrößern.

Schrader begrüßt die Verpflichung von eCall für alle Neuwagen ab dem 31. März 2018. Das automatische Notrufsystem, das bei einem Unfall sofort alle relevanten Daten an eine Zentrale sendet, trägt laut Sales Manager Sven Müller zum Maßnahmenpaket ,Vision Zero‘ bei, mit dem die EU bis 2050 die Zahl der Verkehrstoten auf null senken will. 

Der Hersteller von Reifendruckkontrollsystemen weist darauf hin, dass auch die Etablierung von RDKS einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet habe. ABS und ESP wurden in den Jahren 2004 beziehungsweise 2014 für Neuwagen „Gesetz“. Mit den Reifendruckkontrollsensoren kam vor drei Jahren ein weiterer verpflichtender Baustein hinzu. Die Schrader-Verantwortlichen kommunizieren allerdings, dass mehr als ein Drittel aller Autos in Europa einen zu geringen Reifendruck aufweise. Hierzulande liegen belastbare Zahlen zum Beitrag von Reifendruckkontrollsystemen für die Verkehrssicherheit nicht vor. Laut der amerikanischen Bundesbehörde für Straßen- und Verkehrssicherheit, NHTSA, könnten in den USA mehr als 3 Prozent der Verkehrsunfälle durch einen korrekten Reifendruck verhindert werden. Fakt ist, dass ein zu geringer Luftdruck in den Vorderreifen den Bremsweg signifikant verlängert. Eine optimale Bremsleistung trägt dazu bei, die Aufprallgeschwindigkeit zu reduzieren und hierdurch Verletzungen abzumildern. Ein zu geringer Reifendruck hat jedoch nicht nur negative Auswirkungen auf das Bremsverhalten eines Fahrzeugs, auch die Fahrstabilität leidet. Der ADAC stellt fest, dass schon 0,5 bar zu wenig die Spurtreue in Kurven um die Hälfte reduziert. Schrader will als RDKS-Hersteller helfen, dieser Gefahr vorzubeugen.

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