Secontec: Intelligente Kameratechnik spürt Diebe auf

Dienstag, 10 Oktober, 2017 - 09:30
Weil die Auswertung der Aufzeichnungen in Echtzeit erfolgt, sind die geschulten Servicefachkräfte der Leitstelle rund um die Uhr und an sieben Tagen pro Woche in der Lage, das Gefahrenpotential einzuschätzen.

Immer wieder hört man von Komplettklau oder Teilediebstahl in Werkstätten, Autohäusern oder im Reifenfachhandel. Secontec unterstützt beispielsweise rund 500 Kfz-Händler mit aktiver Videoüberwachung in Kombination mit reaktionsschnellen Services der eigenen Leitstelle.

„Die Anforderungen in Bezug auf Einbruch- und Diebstahlschutz steigen kontinuierlich an. Unsere Auftraggeber erwarten heute nicht nur hochmoderne Aufnahmetechnik, sondern auch Gehäuseoptiken, die sich unauffällig in das Corporate Design der Marke einbinden lassen“, erklärt Romuald Kowalik, Geschäftsführer bei Secontec. Die hierfür notwendige Flexibilität sei auch ein Grund dafür, warum die Hannoveraner ihre Hardware größtenteils selbst produzieren, statt zuzukaufen.

Zum Einsatz kommen intelligente Video-Alarmsysteme, die die Besucher des überwachten Terrains vollautomatisiert als Freund oder Feind identifizieren können, so Secontec. Das geschieht mit Hilfe einer auf Algorithmen basierten Analyse der erfassten Bewegungsabläufe. Beispielsweise passen gebückte Haltungen erwachsener Personen nicht zum klassischen Habitus kaufinteressierter Kundschaft. Ob das Außengelände frei zugänglich, umzäunt, umfriedet oder auf andere Weise mechanisch abgesperrt ist, spielt hierfür keine Rolle. Die Kameras werden auch in diesem Punkt individuell auf den Einsatzort justiert. „Steht das Außengelände bereits unter unserer 24 Stunden-Beobachtung, dann definieren wir im Gebäudeinneren nur noch besonders sensible Bereiche für die Installation von Bewegungsmeldern und Kameras. Hierzu zählen zum Beispiel Teilelager, Räume mit hochwertigen Diagnosegeräten und Spezialwerkzeugen, Bargeld- und Schlüssel-Tresore“, so Kowalik.

Die Überwachung funktioniert allerdings nur, wenn einige Voraussetzungen vor Ort gegeben sind. Damit die Aufzeichnungen der Kameras für die Leitstelle und gegebenenfalls polizeilichen Ermittler qualitativ geeignet sind, ist nach Einbruch der Dunkelheit eine Außenbeleuchtung von circa 10 Lux in den relevanten Sichtfeldern notwendig. Zur Übertragung der Videos an die wachhabenden Service-Mitarbeiter wird außerdem ein Business-DSL-Zugang mit fester IP-Adresse am Standort des Servers benötigt. Allerdings bedarf es hierbei keiner besonderen Bandbreite im VDSL-Bereich. Schließlich sind noch ein 230 V Netzanschluss sowie Platz für einen Serverschrank mit den Maßen 80 x 80 x 120 cm (B x T x H) einzurichten.

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akl

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