Trend-Tacho: Beratung vor Ort noch immer bevorzugt

Freitag, 21 Dezember, 2018 - 10:00
Geht es um den allgemeinen Service für das Fahrzeug, so sind mit 68 Prozent die freien und die Vertragswerkstätten die Ansprechpartner Nummer eins. (Bildquelle: KÜS)

Die Bedeutung der zunehmenden Digitalisierung auf das Kfz-Gewerbe versucht der letzte Trend-Tacho des Jahres 2018 zu untersuchen. Die KÜS bilanziert, dass die persönliche Beratung noch immer bevorzugt wird. Besonders die jüngere Klientel informiere sich aber ausgiebig nach Preisen in den Produktsparten Reifen und Ersatzteilen.

Laut Trend-Tacho betrifft der eigentliche Kauf im Internet etwa jeden dritten bis vierten Autofahrer: 32 Prozent der Befragten haben schon Reifen gekauft, 31 Prozent Autoteile und 24 Prozent Zubehör. Bei der Buchung von Werkstattleistungen sind die Autofahrer nach Angaben der KÜS eher zurückhaltend: 12 Prozent haben bereits so etwas gebucht, 44 Prozent können es sich vorstellen. Im Trend-Tacho aufgeführt sind die Services Reifenwechsel (48 Prozent), Inspektion (38 Prozent), Hauptuntersuchungstermine (35 Prozent), Scheibenreparaturen (13 Prozent) oder etwa Verschleißteilwechsel (8 Prozent).

Geht es um den allgemeinen Service für das Fahrzeug, so seien mit 68 Prozent die freien und die Vertragswerkstätten die Ansprechpartner Nummer eins. Das Internet diene lediglich 12 Prozent der Befragten zur Information. Jüngere Menschen nutzen das Internet selbstverständlich stärker als ältere. Konkret wurde innerhalb der Themenfelder laut Trend-Tacho nach dem günstigsten Preis gesucht (68 Prozent) oder Testberichte gelesen (33 Prozent). Bei der Frage nach dem Ort der Suche sind die Werkstätten offenbar über ihre Onlineportale relevant. Es dominiere zwar die Suchmaschine (83 Prozent) vor Onlineportalen zu Reifen (25 Prozent) und Autoteilen (21 Prozent), dann aber folgten die Infoseiten der Servicekette (17 Prozent), der Fahrzeughersteller (10 Prozent), der lokalen Werkstatt (10 Prozent) und der Websites von Teileherstellern (8 Prozent).

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