TÜV Rheinland gibt Tipps zum legalen Tuning

Dienstag, 9 Januar, 2018 - 10:45
Professionelle Beratung hilft, um Tuningmaßnahmen legal und fachgerecht durchzuführen.

Der TÜV Rheinland gibt Ratschläge zum legalen Tuning. „Die Maxime lautet: Entdecke das Mögliche. Spaß und Verkehrssicherheit lassen sich verbinden. Denn die Sicherheit muss und darf beim Tunen nicht auf der Strecke bleiben", so Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland.

Ein Großteil der Änderungen, wie etwa die Widebody-Kits, müssen geprüft und in den Fahrzeugpapieren eingetragen werden. „Mit professioneller Begleitung, gerade bei umfangreicheren Projekten, sparen Tuner letztlich Geld und Nerven", so Mißbach. Denn mit der Nachfrage wächst laut TÜV auch der Markt für billige, illegale Nachbauteile, insbesondere im Internet. „Bei vermeintlichen Schnäppchen ist Vorsicht geboten, auch angebliche Prüfgutachten könnten gefälscht sein.“

Auch neue Rad/Reifen-Kombinationen erfordern die Änderungsabnahme bei einer amtlichen Prüfstelle. Schaltknüppel mit einer EG-Betriebserlaubnis hingegen dürfen Hobby-Bastler in der Regel ohne Eintragung tauschen. Auch beliebt sind die im Motorsport obligatorischen Überrollkäfige beziehunsgweise -bügel. Theoretisch sind diese ohne Eintragung denkbar, praktisch sieht das meist anders aus, so der TÜV: Hat der Umbau Auswirkungen auf die Sichtverhältnisse oder verändern sich die Fahrzeugeigenschaften – reduziert sich etwa die Zahl der Sitzplätze oder wird der Einstieg ins Fahrzeug durch eine Strebe erschwert – muss ein Eintrag erfolgen. Teile nahe dem Kopfbereich von Fahrer oder Mitfahrern müssen gepolstert werden. Mögliche Bohrlöcher in der Karosserie sind zu versiegeln. In diesem Zusammenhang weist der TÜV darauf hin, dass fehlen Eintragungen teuer werden können: Neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg können auch die Versicherer im Schadensfall Regress fordern.

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akl

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