TÜV SÜD errichtet Mobilitätslabor zur Prüfung aller Antriebe

Donnerstag, 12 Oktober, 2017 - 11:00
Mit dem Laborausbau in Heimsheim will laut Patrick Fruth, Leiter der Division Auto Service bei TÜV SÜD, das Unternehmen die Mobilität von morgen absichern.

TÜV SÜD baut sein Abgaslabor in Heimsheim zum Mobilitätslabor aus und verdoppelt gleichzeitig die Kapazitäten. Zukünftig können auf sechs Prüfständen die Typgenehmigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie Autos mit Verbrennungsmotoren für alle relevanten Zugangsmärkte wie beispielsweise USA, China oder Korea getestet werden.

Mit der Prüfanlage in Heimsheim bei Stuttgart errichtet TÜV SÜD eigenen Angaben zufolge das größte Mobilitätslabor in Europa. Die Eröffnung ist für Mitte 2019 geplant. „Mit dem Laborausbau in Heimsheim sichern wir die Mobilität von morgen ab. Dort können wir zukünftig alle Fahrzeuge, egal ob Diesel, Benziner, Hybrid oder reines Elektroauto vergleichbar auf ihre Umweltverträglichkeit testen“, so Patrick Fruth, Leiter der Division Auto Service bei TÜV SÜD. „Wir bieten dort die Typgenehmigungen nach allen internationalen Richtlinien an.“ Damit haben OEM eine zentrale Anlaufstelle für die Zulassung ihrer Fahrzeuge in allen relevanten Zugangsmärkten. Bei den Tests der verschiedenen Antriebstechnologien nehmen die Prüfer die Energieträger Tank (Benzin, Diesel, Gas), Netzenergie und Rekuperation auf den Prüfstand und können über ein CO2-Äquivalent die Autos miteinander vergleichen. „Autofahrer können zukünftig einen Diesel und ein Hybrid- oder Elektroauto direkt miteinander vergleichen“, so Fruth weiter.

Quelle: 

akl

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Die Ergebnisse des DAT-Reports 2018 wurden offiziell vorgestellt.

    Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) stellt in Berlin die aktuellen Ergebnisse des DAT-Reports vor. Zahlreiche Gäste aus Automobilbranche, Medien und Politik verfolgen die Präsentation der seit 44 Jahren jährlich publizierten Verbraucherstudie. Teil der Präsentation ist auch eine von Branchenrepräsentanten geführte Podiumsdiskussion.

  • Peter Schütterle, Inhaber der Pneuhage-Gruppe (2.v.l.), erhielt von Michael Marbler, Leiter Middle Market DACH von EY (rechts daneben) die Auszeichnung als Finalist des Awards „EY Entrepreneuer Of The Year“. Links Leonhard Wilhelm, Assistent der Geschäftsführung und Sohn eines der Firmengründer der Rapunzel Naturkost GmbH, sowie Sieger der Kategorie „Konsumgüter/Handel“  und Fernsehmoderatorin Judith Rakers.

    Beim jährlichen Unternehmerwettbewerb „Entrepreneur Of The Year“ von EY (früher Ernst & Young) wurde Peter Schütterle, Inhaber der Pneuhage-Gruppe, in der Kategorie „Konsumgüter/Handel“ als Finalist für seinen unternehmerischen Erfolg ausgezeichnet. Auch wenn Peter Schütterle aus dem Wettbewerb am Ende nicht als Sieger der Nominierungskategorie hervorging, so ist das Erreichen des Finales laut EY eine besondere Würdigung der unternehmerischen Leistung.

  • Die KBA-Tabelle zeigt die Neuzulassungen im Dezember 2017 und im gesamten Jahr sowie die Besitzumschreibungen im Dezember und im Jahr 2017.

    Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts wurden 253.950 Personenkraftwagen (Pkw) im letzten Monat des alten Jahres neu zugelassen, 1,0 Prozent weniger als im Dezember 2016. Aber in der Jahresbilanz stehen insgesamt 3,44 Millionen Neuwagen, das sind 2,7 Prozent mehr als 2016.

  • Simone Loosemann, Leiterin Marketing Nutzfahrzeugreifen, Deutschland, Österreich und Schweiz bei der Preisübergabe „TopPerformer 2017“ von Autoflotte in Frankfurt am Main.

    Die Fachzeitschrift „Autoflotte“ hat die Preise „TopPerformer 2017“ vergeben. Die Pneuhage Reifendienste erreichten bei der Image-Umfrage der Zeitschrift erneut Platz eins in der Kategorie „Reifenservice“. Auf Platz zwei und drei folgten Point S und Premio. Michelin wurde ebenfalls "TopPerformer 2017".