Über 100 neue Auszubildende in der Pneuhage Gruppe

Freitag, 20 September, 2019 - 14:00
Seit über 20 Jahren bei Pneuhage Tradition: der zentrale Azubitag zu Beginn der Ausbildung in Karlsruhe.

Auch 2019 stellen die Unternehmen der Pneuhage Gruppe wieder über 100 neue Auszubildende ein. In den zentralen Standorten von Pneuhage und den Pneuhage Reifendiensten starten 92 Jugendliche ins Berufsleben. Bei Ehrhardt Reifen + Autoservice beginnen neun Auszubildende, bei der First Stop Reifen Auto Service GmbH sind es sieben.

Über alle Lehrjahre lernen damit bei Pneuhage 217, bei Ehrhardt 22 und bei First Stop 47 junge Menschen ihre Berufe. Sie stellen 286 von rund 2.300 Beschäftigten, die unternehmensweite Ausbildungsquote steigt laut Unternehmensangaben auf über 12 Prozent. Um künftige Auszubildenden für die Unternehmensgruppe und für eine Karriere im Reifenhandel zu gewinnen, nutzt Pneuhage Schulpartnerschaften, Ausbildungsmessen oder Aktivitäten mit den Handels- und Handwerkskammern. Dennoch erwies es sich in den letzten Jahren als zunehmende Herausforderung, alle angebotenen Stellen im gewerblichen Bereich zu besetzen, so die Verantwortlichen.

Hier sei zusätzliche Aufklärungsarbeit gefordert, insbesondere da sich nach dem Abschluss auch für Berufe wie „Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik“ laut Christiane Etscheid zahlreiche Chancen bieten: „In wenigen Jahren kann der Werdegang von der Lehre über den Meister bis zum Werkstatt- oder Filialleiter führen. Wer gerne selbständig arbeitet, kann als Reifenservicetechniker im Außendienst wichtige Nutzfahrzeugkunden betreuen oder sich auf bestimmte Produktgruppen spezialisieren.“ Auch für Absolventen aus den verschiedenen angebotenen kaufmännischen Berufen oder dem dualen Betriebswirtschaftsstudium stünden innerhalb der Unternehmensgruppe viele Möglichkeiten zur Verwirklichung offen.

Lesen Sie einen Bericht in der Print-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Nachwuchs für KW automitve: Der Ausbildungsjahrgang 2019. Bildquelle: KW automotive.

    Anfang August startete für elf junge Menschen die Ausbildung bei KW automotive in Fichtenberg. Der inhabergeführte Fahrwerkhersteller bildet Azubis in den Berufen Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann, Industriemechaniker, Mediengestalter Digital und Print aus. Außerdem wird ein DHBW-Studium in der Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen angeboten.

  • Oliver J. Schneider, Geschäftsführer der Borbet Vertriebs GmbH, präsentierte auf der IAA die neusten Produkte aus dem Hause Borbet. Bildquelle: Gummibereifung.

    Räderhersteller Borbet präsentierte auf der IAA in Frankfurt am Main zwei neue Designs für das Wintergeschäft. Eine Vielzahl an Verfahrenstechniken und Bausweisen sollen eine große Auswahl an Individualiserungen bieten. Während Borbet mit dem TX den Fokus auf gezielte Individualisierungen legt, erweitert das Z-Rad das Borbet-Sortiment an Ganzjahresrädern.

  • Die Wirth Gruppe, mit Sitz in Waghäusel, übernimmt das Gelände der ehemaligen Goodyear-Reifenfabrik in Philippsburg.

    Sein Reifenwerk in Philippsburg hat Goodyear bereits geschlossen. Ein massiver Abbau von Arbeitsplätzen steht auch den Standorten Fulda und Hanau bevor. Nun teilt das Unternehmen mit, einen Käufer für das Areal in Philippsburg gefunden zu haben. Die Wirth Gruppe übernimmt wohl das ehemaliges Goodyear-Fabrikgelände.

  • Der Giti GDR655+ Combi Road ist zunächst in den Dimensionen 315/80R22.5 und 315/70R22.5 erhältlich.

    Giti Tire bestückt die Profile GDR655+ und GDR665+ mit der Combi-Road-Laufflächenmischung. Beide erzielen damit laut Unternehmensangaben gegenüber dem Vorgängermodell eine um 30 Prozent bessere Laufleistung.