Überlegener Continental-Sieg im sportauto-Test

Freitag, 15 März, 2019 - 09:15
Der Continental SportContact 6 fährt beim sportauto-Test den ersten Platz ein. Bildquelle: Continental.

Acht Reifen haben die sportauto-Tester im Rahmen ihres Sommerreifentests in den Kategorien Fahrleistung auf Nässe, Fahrleistung Trocken und in der sogenannten Umweltwertung getestet. Das eindeutige Fazit nach diversen Testfahrten: Das Testfahrzeug Honda Civic Type R fährt zu Recht ab Werk auf den Pneus aus dem Hause Continental.

Mit 9,3 von 10 möglichen Punkten und dem Sieg in zwei von drei Teildisziplinen fährt der Continental SportContact 6 auf Platz eins. „Sehr empfehlenswert“ lautet das logische Urteil der Zeitschrift sportauto für den Reifen, der besonders durch kürzeste Bremswege auf Nässe überzeugt. Auf Platz zwei folgt Michelin mit dem Pilot Sport 4 S, der nur bei den Prüfungen auf trockener Strecke („kürzeste Bremswege trocken“) mit dem Continental-Reifen mithalten kann. Mit der Gesamtpunktzahl 8,4 erreicht er Platz zwei und das Prädikat „empfehlenswert“.

Als Anführer des breiten, „noch empfehlenswert“-Mittelfeldes landet der Goodyear Eagle Asymmetric 2 mit 7,9 Punkten auf dem dritten Platz. Als „ausgewogen und sicher auf Nässe“ beurteilt, hat der Reifen aber mit „wenig Lenkpräzision trocken“ zu kämpfen. Platz vier geht an den Ventus S1 evo3 von Hankook, dessen Performance großen Schwankungen unterliegt. Holt er in der Umweltwertung sehr gute 9,4 Punkte – und übertrifft damit sogar den Gesamtsieger von Continental – muss er sich bei den Fahrleistungen auf Nässe mit 6,9 Punkten, der niedrigsten Punktzahl in dieser Kategorie, begnügen.

Hauchdünn hinter dem Hankook-Reifen folgen mit 7,5 respektive 7,4 Punkten der Bridgestone Potenza S001 („fahraktiv und sicher auf trockenen Strecken“) und der Vredestein Ultrac Vorti R („in sich recht ausgewogener Reifen“). Abzüge erhalten beide werden wegen ihres angeblich hohen Rollwiderstands und dem hörbaren Abrollgeräusch. Den siebten Platz teilen sich der Azenis FK510 von Falken („plötzliches Übersteuern auf Nässe“) und der Proxes Sport von Toyo („gute Aquaplaningvorsorge“; „wenig Lenkpräzision“) mit je 7,1 Punkten.

Die getestete Dimension 245/30 R 20 ist laut sportauto „etwas exotisch“, was nicht nur die Auswahl an Test-Reifen einschränkt, sondern diesen dann auch sehr viel abverlangt. Insgesamt gesehen gibt es aber keine Reifen, die besonders negativ auffallen, während sich an der Spitze zeigt, dass die Reifen von Continental und Michelin gerade auf trockener Strecke in einer eigenen Liga fahren.

Weitere Reifentestergebnisse finden Sie hier.

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dw

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