VDA: Negative Bilanz in internationalen Automobilmärkten

Mittwoch, 17 Juli, 2019 - 11:30
  Die Bilanz der ersten Jahreshälfte fällt auf den internationalen Automobilmärkten überwiegend negativ aus.

Laut dem Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) fällt die Bilanz der ersten Jahreshälfte auf den internationalen Automobilmärkten überwiegend negativ aus. In den großen Absatzregionen China, USA und Europa (EU28 & EFTA) wurden laut VDA jeweils weniger Fahrzeuge abgesetzt als im ersten Halbjahr 2018.

Der Verband teilt mit, dass in Europa im ersten Halbjahr 2019 8,4 Mio. Pkw neu zugelassen wurden. Dies entspricht einem Minus von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von den fünf größten Märkten in Europa habe lediglich Deutschland (+1 Prozent) sein Neuzulassungsvolumen erhöht. In Frankreich (-2 Prozent), dem Vereinigten Königreich (-3 Prozent), Italien (-4 Prozent) und Spanien (-6 Prozent) ging der Absatz offenbar zurück. Im Juni gab der europäische Markt um 8 Prozent nach. Dabei sei zu berücksichtigen, dass im Schnitt zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahresmonat.

In den USA ging das Volumen des Light-Vehicle-Marktes (Pkw und Light Trucks) im bisherigen Jahresverlauf laut VDA um 2 Prozent auf 8,4 Mio. Neufahrzeuge zurück. Während das Light-Truck-Segment, auf das mehr als zwei Drittel des Gesamtmarktes entfallen, um 1 Prozent stieg, verzeichnete das Pkw-Segment ein Minus von 9 Prozent. Im Juni wurden 1,5 Mio. Light Vehicles verkauft (-2 Prozent). Der chinesische Neuwagenmarkt schloss das erste Halbjahr 2019 mit 9,9 Mio. verkauften Pkw ab (-14 Prozent), teil der VDA mit.

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