VDAT und seine Mitglieder stellen Qualität weiterhin in Fokus

Montag, 26 März, 2018 - 09:30
Der VDAT setzt sich für seine Mitglieder in der Branche ein und ruft auch zur aktiven Mitarbeit auf.

Im Vorfeld seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung hat der VDAT auf Veranlassung des Vorstandes und der Geschäftsführung die Mitgliedsfirmen der Produktbereiche Motortuning, Fahrwerkskomponenten und Leichtmetallräder zu spezifischen Workshops eingeladen. Eine der Kernfragen dabei lautete: Wie können der Verband und seine Mitglieder sich von Billiganbietern abgrenzen und sich als Qualitätsanbieter noch besser gegenüber Verbrauchern und Behörden positionieren.

Dabei versteht der Verband unter dem Stichwort „Qualität“ nicht nur die eigentliche Produktqualität sondern das komplette Paket, zum Beispiel auch die Optimierung von maßgeblichen und relevanten Verbraucherinformationen um eine höhere Transparenz zu erreichen. „Das deutsche Regelwerk für Änderungen an in Verkehr befindlichen Fahrzeugen ist extrem komplex. Bei weitem nicht jeder Tuninginteressierte kennt sich im Detail aus und weiß, welche Teilegutachten oder Genehmigungen benötigt werden, wann Änderungsabnahmen nötig sind oder nicht. Vielfach nutzen Billiganbieter dieses Wissensmanko, bieten Teile ohne die gegebenenfalls nötigen Gutachten oder Genehmigungen an und lassen Fahrzeughalter darüber im Unklaren, ob die Betriebserlaubnis ihres Fahrzeugs durch An- oder Einbau bestimmter Tuningteile erlischt oder nicht“, so Mathias R. Albert, Vorstand im VDAT. „Hier werden sich die VDAT Mitglieder noch deutlicher abgrenzen können und echte Transparenz bieten.“

Damit für Endverbraucher aus einem Schnäppchen kein teures Unterfangen wird, stehen der VDAT und seine Mitglieder eigenen Angaben zufolge seit mehr als 30 Jahren für Qualität und seriöse Angebote. Mit Blick auf Billiganbieter und den globalen Marktplatz „Internet“, waren sich die Workshopteilnehmer einig darüber, dass die Kommunikation zu Qualität, Verbraucherinformation und Regelkonformität weiter optimiert werden kann. „Es wird jetzt die Aufgabe der kommenden Monate sein, eine transparente Handlungsweise mit den Mitgliedern zu erarbeiten“, so Harald Schmidtke, Geschäftsführer des VDAT. „Wir haben auch die Mitglieder nochmals zur aktiven Mitarbeit aufgefordert was bei der Hauptversammlung ein sehr positives Echo fand“, fügte der Geschäftsführer hinzu.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht in der Mai-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

akl

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Auf der Automechanika wird TMD Friction mit seinen Marken vertreten sein.

    Mit dem Slogan „This is our world” präsentiert sich TMD Friction in diesem Jahr auf der Automechanika. Damit will der Bremsbelagspezialist zum einen seine globale Präsenz auf dem Ersatzteilmarkt unterstreichen und zum anderen auch seine eigene Markenwelt vorstellen.

  • Der VDAT hatte bereits im März dieses Jahres über die mit dem Ministerium und dem KBA getroffene Regelung in Bezug auf die Kennzeichnungs- und Hinweispflicht von nicht genehmigten Pkw-Austauschschalldämpfern informiert. Wie der Verband nun mitteilt, wird die Hinweispflicht scheinbar unterschiedlich gehandhabt und in einigen Fällen fehlt laut KBA der Hinweis auf den straßenverkehrsfremden Einsatzzweck der Bauteile.

  • Im Planetarium Wolfsburg informierte Vergölst die Partnerbetriebe über bestehende und neue Leistungsbausteine.

    "30 Jahre Franchise – 30 Jahre zusammen stark" - das Vergölst-Netzwerk feierte in Wolfsburg das 30-jährige Jubiläum und diskutierte die Anforderungen an die Werkstattbetriebe der Zukunft. Im Juni fand im Wolfsburger CongressPark die Vergölst Franchise-Jahrestagung 2018 statt. Franchise-Leiter Michael Wendt begrüßte insgesamt 250 Teilnehmer zu der zweitägigen Veranstaltung.

  • BRV-Geschäftsführer Yorick M. Lowin eröffnete den Workshop, bevor er anschließend das Wort an die erfahrene Business-Trainerin Tanja Herzig übergab.

    Mit seinen Intensivkursen im Rahmen der Tire Cologne setzte der BRV in Köln einmal mehr Impulse für seine Mitglieder. Großes Interesse verbuchte dabei vor allem das Thema Recruiting von Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften. So sehen sich die Unternehmen neben mangelnden Bewerbungen auch immer häufiger echten Generationenkonflikten gegenüber. Ein überaus spannendes und brandaktuelles Thema, das Coach Tanja Herzig in zwei praxisnahen Stunden genau beleuchtete, um gemeinsam mit den Teilnehmern konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.