wdk-Präsident beklagt "Ideologisierung in der Bundespolitik"

Mittwoch, 8 Mai, 2019 - 13:45
Mit Selbstbewusstsein haben der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) und der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) auf ihrem gemeinsam veranstalteten Tag der Kautschukindustrie in Berlin dieRelevanz ihrer Branche betont.

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) und der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) haben auf ihrem gemeinsam veranstalteten Tag der Kautschukindustrie in Berlin die Relevanz ihrer Branche betont. Wdk-Präsident Dr. Ralf Holschumacher kritisierte gleichzeitig eine "zunehmende wirtschaftspolitische Apathie und Ideologisierung in der Bundespolitik".

Holschumacher nannte die Gestaltung der Mobilität der Zukunft als Beispiel: „Hier haben die politischen Entscheider eine objektive Technikfolgenabschätzung zu Gunsten einer ideologischen Regulierung aufgegeben. Elektromobilität politisch vorzuschreiben, versperrt für Jahrzehnte eine wirklich technisch innovative, nachhaltige, bezahlbare und wirklich zukunftsfähige Mobilität.“ Wenig hilfreich seien auch eine Industrie-Strategie, die keine Visionen für die traditionellen Industriesparten biete oder der Entwurf eines „Lieferkettengesetzes“, der Unternehmen Sorgfaltspflichten weit außerhalb ihrer Einflusssphären auferlegen wolle. Der wdk-Präsident verwies darauf, dass auch die deutsche Industrie ein wichtiger Teil der Gesellschaft sei. Auch die Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie übernähmen Verantwortung für die gemeinsame Umwelt, für die Beschäftigten, die wirtschaftliche Stabilität der Kommunen, die Qualifizierung junger Menschen und für die globale technologische Spitzenstellung deutscher Produkte. 

Lesen Sie eine ausführliche Berichterstattung von Olaf Tewes in der Juni-Ausgabe.

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