Wenig Optimismus unter Kfz-Unternehmern

Mittwoch, 5 Juni, 2019 - 15:00
Der Ausblick auf das dritte Quartal ist eingetrübt.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) beschreibt die Stimmung in den Autohäusern und Werkstätten in Deutschland momentan als „durchwachsen“. Grundlage dieser Einschätzung ist der aktuelle Geschäftsklima-Index, den der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) jetzt veröffentlicht hat.

Der Index-Wert zur aktuellen Lage im zweiten Quartal 2019 über alle drei Geschäftsbereiche – Neuwagen, Gebrauchte, Service – erreiche 103,7 Punkte. Damit liege er um 1,5 Punkte höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Den Neuwagen-Verkauf stufen laut ZDK 31,4 Prozent der Befragten als „gut“ ein (Vorjahr 25,2 Prozent), fast ein Viertel (24,5 Prozent) jedoch als „schlecht“ (Vorjahr 29,6 Prozent). Das Geschäft mit Gebrauchtwagen zeige eine ähnliche Tendenz: 23,8 Prozent der Befragten fänden es „gut“ (Vorjahr 20,4 Prozent), für 29,4 Prozent laufe es „schlecht“ (Vorjahr 32,4 Prozent). Die Zahl der unzufriedenen Kfz-Unternehmer sei aber nach wie vor viel zu hoch, so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.

Im Service-Geschäft sind nach Angabe des Branchenverbandes deutliche Bremsspuren erkennbar. 58,8 Prozent der Betriebe berichten über eine aktuell gute Werkstattauslastung im laufenden zweiten Quartal. Im Vorjahr hatten zwei Drittel (66,4 Prozent) der Befragten diese Note vergeben. Der Ausblick auf das dritte Quartal sei zudem merklich eingetrübt. Der Index-Wert über alle drei Geschäftsbereiche liege lediglich bei 91,6 Punkten und damit um 4,9 Punkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Mit 71,3 Prozent gehe die große Mehrheit der befragten Betriebe im dritten Quartal von einem saisonüblichen Geschäftsverlauf über alle drei Bereiche aus. In der deutlichen Minderheit sind laut ZDK mit 11,6 Prozent die Optimisten, die eine bessere Geschäftslage im Vergleich zum noch laufenden zweiten Quartal erwarten.

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