WhatsApp geht gegen geschäftliche Nutzung seiner Dienste vor

Dienstag, 3 September, 2019 - 10:15
Der VDAT weist seine Mitglieder auf die rechtlichen Konsequenzen einer geschäftlichen Nutzung von WhatsApp hin. Bildquelle: VDAT.

Nicht nur zahlreiche Privatleute nutzen WhatsApp als Kommunikationsmedium – auch Unternehmen haben die Reichweitenstärke von WhatsApp erkannt und nutzen den Messengerdienst zur Kundenansprache. Nachdem WhatsApp mehrfach darauf hingewiesen hat, dass der Dienst ausschließlich für private Kommunikation vorgesehen ist, droht das Unternehmen nun mit Accountsperrungen oder rechtlichen Konsequenzen.

Der VDAT hat bereits in der Vergangenheit über die Geschäftsbedingungen von WhatsApp informiert, laut denen eine geschäftliche Nutzung untersagt ist. Nun weist der VDAT seine Mitglieder an, ihre Kundenansprache bis Anfang 2019 umzustellen, falls das noch nicht geschehen ist. Ab dem 7. Dezember nämlich will WhatsApp seine angedrohten Accountsperrungen umsetzen, sollten Unternehmen weiterhin automatisierte Nachrichten oder Massennachrichten verschicken.

Für die geschäftliche Kommunikation stellt der Messengerdienst zukünftig verschiedene Alternativen zur Verfügung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen steht WhatsApp Business zur Verfügung, für große Unternehmen gibt es die kostenpflichtige WhatsApp Business Solution.

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dw

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