ZF baut Entwicklungskapazitäten in China aus

Mittwoch, 19 April, 2017 - 11:00
Die rote Umrandung auf dem Foto zeigt die Erweiterung des ZF Entwicklungszentrums in Schanghai um zusätzliche Labore, Prüfstände und Büros.

Mit seinem erweiterten Entwicklungszentrum in Schanghai will ZF die Weichen für weiteres Wachstum im chinesischen Markt stellen. Nach Angaben des Unternehmens macht es die erweiterte Anlage im Stadtteil Songjiang möglich, ZF-Neuentwicklungen schneller auf die Märkte in Asien-Pazifik anzupassen. Die Entwickler arbeiten vor allem an Antriebs- und Fahrwerktechnik für alle Anwendungen.

Im Mittelpunkt stehen Produkte für die Elektromobilität. Das neue Entwicklungszentrum arbeitet mit dem ZF-Technologiezentrum in Anting (bei Schanghai) zusammen, das sich auf aktive und passive Sicherheitstechnik für den asiatischen Markt konzentriert. Bis 2022 sollen im neuen Entwicklungszentrum in Songjiang neue Arbeitsplätze entstehen. ZF plant mit 600 zusätzlich eingestellten Ingenieuren, die die aktuelle Belegschaft von 400 Entwicklern verstärken. In die gesamte Erweiterung investiert ZF insgesamt 50 Millionen Euro. „Die Investition in das neue Entwicklungszentrum verdeutlicht unsere Lokalisierungsstrategie: Wir wollen viele Produkte auf den Zielmarkt maßschneidern, aber auch Impulse aus China schneller aufgreifen“, so ZF-Vorstandsmitglied Peter Lake bei der offiziellen Eröffnung des Entwicklungszentrums. „Darin zeigt sich, welch hohe Bedeutung ZF China als dem größten und bedeutendsten asiatischen Markt beimisst.“

 

Quelle: 

akl

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Mit dem SmartCity AU04+ bringt Hankook einen Stadtbusreifen auf den Markt.

    Reifenhersteller Hankook erweitert sein Stadtlinienbusportfolio mit der neuen Reifenlinie SmartCity AU04+. Der Busreifen ist speziell für den Stadtverkehr ausgerichtet und kann das ganze Jahr über gefahren werden. Nach Angaben des Unternehmens überzeugt er durch seinen effizienten Treibstoffverbrauch und maximalen Abnutzungswiderstand.

  • Die Servicequadrat GmbH & Co. KG, 2009 als Abrechnungsplattform für Leasing-Unternehmen gegründet, will 2018 weiter wachsen.

    Die Servicequadrat GmbH & Co. KG, 2009 als Abrechnungsplattform für Leasing-Unternehmen gegründet, will 2018 weiter wachsen. Die beiden gleichberechtigten Gesellschafter der Servicequadrat, die TOP SERVICE TEAM KG und die point S Deutschland GmbH, wollen zum Ende des Jahres „ein Top-Unternehmen“ übergeben – dann geht der langjährige Servicequadrat-Geschäftsführer Dr. Jürgen Wetterauer in den Ruhestand.

  • Michelin weitet die Pannenhilfekooperation mit dem ADAC TruckService international aus.

    Die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA weitet ihre Pannenhilfekooperation mit dem ADAC TruckService international aus. Seit Januar unterstützt die TruckService-Tochter Europe Net den 24/7 ONCall-Service des Reifenherstellers in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • In Almeria zeigte Michelin der Redaktion die Funktionsweise von Track Connect.

    Nachdem Michelin bereits für den Güter- und Luftverkehr vernetzte Lösungen entwickelt hat, steht mit Michelin Track Connect jetzt erstmals auch für einen Pkw-Reifen eine digitale Anwendung zur Verfügung, die sich speziell an sportlich ambitionierte Fahrer richtet. Die für Track Days konzipierte Anwendung sammelt über im Reifen integrierte Sensoren Temperatur- und Luftdruckdaten. Diese werden mit bereits im Vorfeld eingegebenen Werten zu Rennstrecke, Straßen- und Witterungsverhältnissen kontinuierlich abgeglichen und signalisieren dem Fahrer bei Bedarf die Anpassung des Luftdrucks, um seine Performance zu steigern.