Motorradreifen

BT 003 RS

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 13/2010

Beurteilung: 

Schwächen: Beim Anfahren des BT 003 RS muss auf den ersten zwei Runden äußerst gefühlvoll am Kabel gezupft werden. Bei Betriebstemperatur lenkt der BT 003 behäbiger als die meisten Konkurrenten ein. Im Vergleich zum Avon baut die Haftung beim Bridgestone etwas früher ab. Starke Walkbewegungen reduzieren den Kurvenspeed mit zunehmender Rundenzahl. Somit leider auch die ursprünglich gute Kurvenstabilität stärker als bei der Konkurrenz. Auch der Grenzbereich fällt zu schmal aus.

Endnote: 

66 von 100 Punkten, Platz 7 Fazit:Wer den BT 003 kauft, sollte gleich Reifenwärmer mitfordern. Ansonsten ist beim Anfahren Gefahr im Verzug. Auch warmgefahren bleibt er farblos.

BT 016

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Hyperagiler Sportreifen, kann unhandliche Motorräder handlicher machen, die Handlichkeit handlicher Modelle aber auch ins Nervöse steigern. Nicht immer homogen auf dem Weg in die Schräglage, kippt in manchen Fahrsituationen ab. Geringe Lenkinputs gefragt, beim Einlenken wie bei Richtungskorrekturen. Nur durchschnittliche Lenkpräzision, Linie fällt selten gleich aus. Hohe Stabilität auf schlechten Holperstrecken, auch auf der Bremse nicht stur und mit nur schwachem Aufstellmoment. Komfortabel auf Bodenwellen, weiches Abrollverhalten, knackig auf Absätzen. Nässeverhalten: Im Nassen ist der BT 016 der unangenehmste Reifen im Vergleich. Seine geringe Haftung und sein unpräzises Lekverhalten addieren sich hier ungünstig. Verschleiß: Hinten hält der Bridgestone mit 3920 unschlagbar lange, vorne landet er im Mittelfeld.

Endnote: 

Fazit: ein Schrittmacher für unhandliche Bikes, aber ei eher unangenehmer Partner bei Nässe. In der Summe der Eigenschaften in Ordnung, aber ohne klare Stärken im Vergleich zur Konkurrenz

BT 021

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Störrisch unhandlicher, schwerer Reifen, der sich genauso anfühlt. Rollt ab wie in einem Honigsee. Neigt auf schlechter Fahrbahn zum Springen. Gute Stabilität auf glateem Asphalt, dort weitgehend neutral und zielgenau. Auf schlechtem Asphalt störrisch, wenn aber mehrere Wellen und Buckel hintereinander kommen, geht die Soveräntät flöten. Auf der Bremse und auch in Schräglage aber auch bei schlechter Strecke noch im grünen Bereich. Will in allen Schräglagen immer mit Druck auf Kurs gehalten werden. Nässeverhalten: In Punkto Nashaftung Schlußlicht in der Toerengruppe. Vertrauen in klare Führung des Vorderades fehlt, das störrische Handling tut ein Übriges. Verschleiß: Die BT 021-Paarung landet im Mittelfeld der Tourenfraktion.

Endnote: 

Fazit: Abgeschlagen in allen Bereichen war es höchste Zeit für den Nachfolger. Wir sind gespannt auf den BT 023

BT 023

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 12/2010

Beurteilung: 

Bewertung: Landstrasse: Auch wenn der neue BT 023 nicht zu den handlichsten Reifen im Feld gehört, überzeugt er durch Neutralität und Geradeauslauf. Erst ab hohen Schräglagen muss spürbar gegengelenkt werden. Auch nach 4500 Kilometern bleibt der BT 023 gut in Fahrt. Was aber immer stört: das erhöhte Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage. Nasstest: Im Gegensatz zum Vorgänger BT 021 hat der BT 023 deutlich mehr Grip im Nassen. Es mangelt zwar leicht an Präzision und Handlichkeit, dafür gefällt der breite Grenzbereich, durch den gelegenliche Rutscher gut kontrolliert werden. Bremsweg und Kurvengeschwindigkeit liegen im Mittelfeld. Verschleiss: Mit der höchsten Anfangstiefe vorn bleiben nach 4500 km noch 76% Restprofil. Auch am Hinterrad ist der Verschleiß gering.

Endnote: 

419 von 500 Punkten, Platz 3 Fazit: Der Einstand des BT 023 ist gelungen. Unterm Strich ein ausgewogener Landstraßenreifen mit hoher Laufleistung und angemessenem Nassgrip.

Diablo Rosso

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17
Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Sportreifen, der für geschmeidige Handlichkeit Temperatur braucht. Kalt und gemächlich gefahren braucht der Rosso ein klares Lenkinput. Warm handlicher und agil in Wechselkurven. Geht widerstandsfrei und homogen in Schräglage, steuert ausgeprägt neutral, braucht aber auch bei Richtungskorrekturen in Schräglage klar gesetzte Lenkimpulse. Gutes Feedback bei hoher Schluckfreudigkeit und Stabilität auf glattem wie schlechtem Asphalt. Sanftes Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage. Nässeverhalten: Gehört mit dem Metzeler M3, dem Dunlop Qualifier II und dem Conti Sport Attack zur Verfolgergruppe des immer noch ungeschlagenen Michelin Pilot Power 2 CT. Verschleiß: Vorn nur auf Platz fünf, erringt der Hinterreifen des Diablo Rosso mit 3640 Kilometern den zweiten Platz.

Endnote: 

MO-TIPP Fazit: Sportlicher Reifen mit dem für das Genre typischen leichten Nachteilen bei Kälte und Bummelfahren, sehr angenehmer Reifen fürs schnelle und harte Fahren. Ein klarer Tipp für Dynamiker.

Diablo Supercorsa SP

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 13/2010

Beurteilung: 

Stärken: Beim direkten Vergleich von K3 und Supercorsa SP ist eindeutig zu spüren: Die Gene dieser beiden Reifen kommen aus einem Pool. Überragende Haftung und Stabilität in Kurven sowie die hohe Lenkpräzision und sehr gute handlichkeit vermitteln bei der Zeitenjagd mit dem Pirelli-Reifen ein sehr gutes Gefühl. Die gute Rückmeldung und hohe Haftungsreserven ermöglichen die schnelle Rundenzeit. Schwächen: Der Supercorsa Sp baut eine Spur zu früh ab.

Endnote: 

93 von 100 Punkten, Platz 2 Fazit: Schnell und zackig. Das ist der Charakter des Pirelli. Bestnoten in Sachen Grip, Haftung und Stabilität ist der Diablo im Vergleich zum K3 kurzlebiger.

Distanzia AM43/44

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 3.00-21, 80/90-21, 100/90-19, 110/80R19, 120/70120/90-17, hinten: 4.00-18

Fahrzeug: 

Yamaha XT 660 Z Ténéré
Beurteilung

Zeitschrift: 

Motorrad News 5/2010

Beurteilung: 

Nomen est Omen: Der Avon Distanzia ist in der Szene für sein Durchhaltevermögen bekannt. Allerdings ist seine Technologie etwas angestaubt, was sich beispielsweise im schmalen Grenzbereich äußert. Dafür gibt es sehr viele Größen, unter anderem auchfür Supermotos. Ein rustikale Optik, leichtfüßiges Handling und niedrige Preise legt Avon obendrauf.

Endnote: 

-

GP Racer D211 M/E

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 13/2010

Beurteilung: 

Stärken: Der Dunlop braucht ein bis zwei Runden, bevor er mit sehr hoher Stabilität in Kurven überzeugen kann. Die angepeilte Linie läßt sich zielgenau halten, und auch der Grenzbereich ist gutmütig gestaltet, das Ende der Fahnenstange kündigt sich rechtzeitig an. Schwächen: Allerdings muss der D211 mit etwas Nachdruck in Kurven eingelenkt werden. Die Rückmeldung vom Vorder- und Hinterreifen ist nur im Renntempo überzeugend, auf der Hausstrecke fällt das Feedback eine Spur zu trocken aus.

Endnote: 

83 von 100 Punkten, Platz 3 Fazit: Der Dunlop gibt sich in den Mischungen M (vorn) und E (hinten) als gutmütiger, stabiler Reifen. Kleine Schwächen in Handlichkeit und Feedback.

K60

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 100/90-19, 110/80B-19, 2.50-21, 2.75-21, 3.00-21, 80/100-21, 80/90-21, 80/

Fahrzeug: 

Yamaha XT 660 Z Ténéré
Beurteilung

Zeitschrift: 

Motorrad News 5/2010

Beurteilung: 

Der K60 fristet trotz seiner enormen Zahl an verfügbaren Dimensionen ein Schattendasein, die deutsche Reifenmanufaktur hat sich eher bei Rollern einen Namen gemacht. Freigaben gibt´s aber reichlich, für die schnellen Großduros allerdings nur im M&S-Bereich mit limitierten Topspeed. Optisch wie akkustisch wirkt der K60 rustikal und ist eher was für Freunde mittelprächtiger Offroad-Pisten, die ansonsten auf Contis TKC 80 setzen würden.

Endnote: 

-

K76

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Media Body

Testdaten

Dimension: 

100/90-19, 110/80B-19, 90/90-21, hinten: 120/90-17, 130/80-17, 150/70B-17

Fahrzeug: 

Yamaha XT 660 Z Ténéré
Beurteilung

Zeitschrift: 

Motorrad News 5/2010

Beurteilung: 

"Zwar hat der K76 keine Freigaben für die BMW GS, allerdings darf das Gummi in Metzeler-Tourance-Optik als 110er vorne und 150er hinten beispielsweise auf die Suzuki V-Strom. Laut Heidenau punktet er mit ausgewogenen Straßeneigenschaften und beim Einsatz im leichten Gelände. Bei der Zahl der verfügbaren Größen backt Heidenau im Vergleich zum K60 jedoch kleine Brötchen."

Endnote: 

-

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