Motorradreifen

Qualifier II

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Nur durchschnittlicher handlicher Reifen. Im bummelden Alltagsverkehr etwas störrisch und ungeschmeidig, in tiefer Schräglage braucht er Druck und immer etwas Führungsarbeit am Lenker. Spürbar auf sportliche Fahrt ausgelegt, fordert er Speed und Temperatur für geschmeidiges Fahrverhalten, dann steigen die Fahreigenschaften auf glatter Piste auf ein erfreuliches Niveau. Mit schlechter Asphaltgüte kommt der Qualifier 2 weniger gut klar, die Stabilität auf dem Hinterrad ist nicht auf der Höhe, vorn wie hinten quittiert er mit Austellkippeln, die Lenkung versteift sich. Klares Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage. Nässeverhalten: Ordentlicher Nassgrip, in etwa auf Metzeler/Pirelli-Niveau. Doch bei Nässe kommt der Qualifier II spürbar nicht auf optimale Betriebstemperatur. Verschleiß: Vorn hält der Qualifier II extrem lange, hinten nur mäßig. Auf einen Vorderreifen verbraucht er zwei Hinterreifen.

Endnote: 

Fazit: Ein Reifen, der auf schnellen Rennpisten oder Hausstrecke besser aufgehoben ist als im bisweiligen bummeligen Alltagsverkehr

Race Attack Street

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 13/2010

Beurteilung: 

Stärken: Agilität ist das zentrale Thema bei Continental. Auch die Rennreifen folgen der Hauslinie, die bei den tests der Touren- und Sportreifen aufgefallen ist: In Sachen Handlichkeit gibt es keine besseren Reifen im Feld. Präzise läßt sich der Vorderreifen in Kurven einlenken. Schwächen: Allerdings hapert es dafür bei der auf der Rennstrecke geforderten Kurvenstabilität. Während der Vorderreifen auch nach einigen Runden stabil bleibt, fängt der Hinterreifen leicht an zu rutschen - dies allerdings mit deutlicher Ansage.

Endnote: 

77 von 100 Punkten, Platz 5 Fazit: Einschwungvoller Reifen, dem es aber etwas an Rückmeldung fehlt. In Punkto Haltbarkeit und Heißgrip geht der Conti früher als andere in die Knie.

Racetec K3 Interact

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 13/2010

Beurteilung: 

Stärken: "Schon auf den ersten Metern überzeugt beim K3 in der Interact-Ausführung die überzeugende Kurvenstabilität. Die sehr hohe Haftung des Reifens bleibt bis in Hohe Schräglagen erhalten. Zielgenau kann die angepeilte Linie gehalten werden. Die Performance des Metzeler bleibt auch auf Dauer gut: Selbst nach etlichen Runden im forcierten Renneinsatz bleibt die Stabilität in Kurven auf höchsten Niveau." Schwächen: keine

Endnote: 

Motorrad Testsieger, 94 von 100 Punkten, Platz 1 Fazit: Ein Meisterstück von Metzeler. Zielgenauigkeit und Stabilität des absolut gutmütigen Reifen sind auf Topniveau. Auch der Grenzbereich ist toll gestaltet.

Road Attack2

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 12/2010

Beurteilung: 

Bewertung: Landstrasse: Beste Rückmeldung ab den ersten Metern, agiles Einlenken und sehr hohe Lenkpräzision sprechen für den Conti im neuen Zustand. Auch nach 4500 Kilometern überzeugt der Conti durch Agilität. Allerdings ist eine Kante im stark abgefahrenen Hinterreifen bei Einlenken in Schräglage spürbar, die leichtes Einlenken erfordert. Nasstest: Hier überzeugt der Conti durch hohe Lenkpräzision und gute Handlichkeit. Auch wenn er beim Kurvengrip hinter der Konkurrenz liegt, kann die Linienwahl bei Rutschern leichter korrigiert werden als beim Bridgestone oder Metzelere. Der Grenzbereich fällt schmal aus, ab hohen Schräglagen rutscht der Conti spontaner als der Bridgestone. Verschleiss: In Sachen Wirtschaftlichkeit ein Desaster. Mit höchstem Verschleiß das Schlusslicht.

Endnote: 

414 von 500 Punkten, Platz 4 Fazit: Der Conti ist auf der Landstraße zu Hause und animiert förmlich zum Kurvenwetzen. Durch den hohen Verschleiß schraddelt er aber am Podest vorbei.

Road Attack2

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Gegenüber dem Vorgänger ist der Road Attack 2 ein klarer Schritt Richtung Sportlichkeit. Viel beweglicher ist er geworden, auch auf der Bremse, bleibt in Schräglage ohne große Führung auf der Linie und in Richtung und reagiert doch sensibel auf Korrekturimpulse. Nur auf der ganz engen Linie fordert er etwas mehr Druck. Mit hohem Filtervermögen auf schlechtem Asphalt so beeindruckend stabil wie auf glatter Bahn unter starkem Zug. Sehr schwach ausgeprägtes Aufstellen beim Bremsen in Schräglage. Nässeverhalten: Ein intensiver Nasstest steht noch aus, die ersten Eindrücke auf nasser Strecke waren aber sehr vielversprechend. Verschleiß: Nach den Überfliegern Pirelli Angel und Michelin Pilot Road 2 landet der neue Conti auf einem guten dritten Platz.

Endnote: 

MO-TIPP Fazit: Handling, Zielgenauigkeit, Haltbarkeit. Der neue Road Attack2 ist ein starkes Argument für Tourensportreifen.

Roadsmart

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 12/2010

Beurteilung: 

Bewertung: Landstrasse: Neu überzeugt der Roadsmart durch sehr hohen Grip, gute Rückmeldung und Neutralität in Schräglage. Nach 4500 Kilometern haben die Fahreigenschaften deutlich nachgelassen. Das einst geringe Aufstellmoment verschlechtert sich mit zunhemenden Verschleiß am stärksten und erfordert stasrkes Einlenken in Kurven. Nasstest: Auch wenn der Roadsmart nicht an die Nassfahreigenschaften des Michelin herankommt, überzeugt er mit guter Haftung beim Beschleunigen und in Schräglage. Einbreiter Grenzbereich sorgt für Vertrauen in Kurven. So ließ sich der Roadsmart mit gutem Feedback an der Haftgrenze durch die Testkurve zirkeln. Verschleiss: Verliert viel - vorn wie hinten. Und das trotz zweier Gummimischungen am Hinterreifen.

Endnote: 

406 von 500 Punkten, Platz 5 Fazit: Im Neuzustand überzeugend und auch auf regennasser Fahrbahn ein Gewinner. Starker Verschleiß mit schlechten Fahreigenschaften verhageln die Linie.

Roadsmart

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17
Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Sehr ausgewogener Reifen mit einem erfreulich breiten Einsatzspektrum. Hervorragende Kaltlaufeigenschaften, hohe Handlichkeit gepaart mit treffsicherer Präzision,she agil in allen Situationen geringen Lenkkräften ohne den geringsten Anflug von Nervösität. Hohe Stabilität, schwebt unbeirrbar auch über Buckelpisten. Komfortabel mit guten Dämpfungseigenschaften ohne Anflüge von Schwammigkeit. Neutral in Schräglage und willig auch auf der ganz engen Linie. In den meisten Fahrsituationen kein spürbares Afstellmoment beim Bremsen in Schräglage. Nässeverhalten: In Punkto Haftung auf dem Niveau vom Top-Regenreifen Michelin Pilot Road 2, seine extrem ausgewogenen Fahreigenschaften machen ihn im nassen Alltagseinsatz unterm Strich sogar angenehmer. Verschleiß: Der wunde Punkt. Die sportliche Auslegung kostet Laufleistung. Mancher Konkurrenzreifen aus dem sportlichen Bereich hält länger.

Endnote: 

MO-TIPP Fazit: Der Reifen mit dem gelungensten Spagat zwischen Sport- und Tourenreifen. Durchweg hervorragenden Fahreigenschaften plus Nassgripp. Dummerweise ist auch der Verschleiß sehr sportlich.

Roadtec Z6 Interact

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Nur durchschnittlich handlicher Reifen, der klar gesetzte Lenkimpulse fordert. Seine Stärken sind die unerschütterliche Neutralität in Schräglage. Hinein wie heraus aber will er mit klarem Zug am Lenker geführt weren, die Stabilität auf glattem Asphalt sehr gut. Auf schlechtem Asphalt wird der Roadtec auf der Bremse störrisch, auf der Flanke in Schräglage kann er die Schläge kaum ausfedern, die Stabilität leidet hier mit zunehmendem Tempo. Sein mildes Aufstellmoment auf der Bremse in Schräglage, guter Abrollkomfort. Nässeverhalten: Unter reinen Haftungsgesichtspunkten in Ordnung, aber durch den erhöhten Führungsbedarf am Lenker nicht von der Wohlfühl-Sorte. Verschleiß: Im Reigen der Tourenepneus nur auf Platz fünf. Nur Dunlops sportlicher Roadsmart hält noch kürzer.

Endnote: 

Fazit: Ob Overall-Fähigkeiten oder Laufleistung: Metzelers Roadtec Z6 kann sich auf keinem Gebiet klar profilieren.

Scorpion Sync

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70R-17, 120/70ZR-17, 10/80R-19, hinten: 150/70R-17, 160/60ZR-17, 160/6

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

Motorrad News 5/2010

Beurteilung: 

Tourensport- oder Supersportreifen sind in dieser Übersicht nicht dabei. Doch mit den hier vorgestellten Reiseenduro-Gummis hat der Sync tatsächlich nur die Optik gemein: Er sieht nicht weniger abenteuerlich aus als die gröberen Mitbewerber, liefert allerdings Grip- und Fahreigenschaften auf Sportniveau. Wermutstropfen ist die nur mittelmäßige Laufleistung, die nach dem fünften oder sechsten überholten Superbike allerdings schon weniger schmerzt.

Endnote: 

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Scorpion Trail

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Testdaten

Dimension: 

120/70ZR-17, 110/80R-19, 100/90-18, 100/90-19, 90/90-21, hinten: 120/90-17, 130/

Fahrzeug: 

Yamaha XT 660 Z Ténéré
Beurteilung

Zeitschrift: 

Motorrad News 5/2010

Beurteilung: 

Außergewöhnlich: Der Pirelli Scorpion Trail ist auch als 190er mit einem Speedindex bis 270 km/h zu haben - Schuld ist die neue Ducati Multistrada. Aber auch Aprilia Pegaso, R 1200 GS, F 800 GS, Transalp und V-Strom stehen auf den griffigen Spaßmacher. Zitat NEWS-Test: "Der neue Pirelli-Scorpion ist in erster Linie für die Straße konzipiert und ein echter Leckerbissen für Kurvenfreaks."

Endnote: 

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