Motorradreifen

Karoo (T)

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 90/90-21, 110/80-19, hinten: 130/80-17, 140/80-17, 140/80-18, 150/70-17, 1

Fahrzeug: 

Yamaha XT 660 Z Ténéré
Beurteilung

Zeitschrift: 

Motorrad News 5/2010

Beurteilung: 

Mit dem Karoo zielt Metzeler auf den typischen Conti TKC80-Nutzer ab: Reisende mit hoher Offroad-Affinität, die sich noch einen Funken Straßentauglichkeit erhalten wollen. Auf der Straße ist er im Trockenen brauchbar, im Regen wird´s wie bei den meisten echten Grobstollern ziemlich rutschig. Ein Problem ist der hohe Verschleiß: Auf Power-Enduros a lá KTM Superenduro hielt der Karoo T nicht mal 2000 Kilometer durch.

Endnote: 

-

MT 90 S/T

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 110/80R-19, 100/90-18, 100/90-19, 90/90-21, hinten: 120/89-17, 130/80-17,

Fahrzeug: 

Yamaha XT 660 Z Ténéré
Beurteilung

Zeitschrift: 

Motorrad News 5/2010

Beurteilung: 

Der MT 90 hat viele Jahre auf dem Buckel und überzeugte einst mit hoher Stabilität und guter Leistung auf trockener Strecke. Im Regen dürfte es dagegen mehr Grip sein. Der mit dem Metzeler Tourance verwandte Pirelli Scorpion Trail ist in den meisten Disziplinen wohl die bessere Wahl.

Endnote: 

-

Pilot Power 2CT

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Leichter, sehr handlicher Sporreifen mit sehr gutem Eigendämpfungsverhalten. Deshalb ideal auf Straßen mit mit schlechter Asphaltgüte, schluckt alle Störfaktoren weg, ohne sie ans Fahrwerk weiterzugeben. Bis auf die Flanke hinunter neutral, geht willig auch auf di sehr enge Linie. Bleibt auf der Bremse beweglich, praktisch kein Aufstellen beim Bremsen in Schräglage. Leicht verwaschenes, indirektes Lenkgefühl. In Schräglagenwechseln nur schwache Lenkimpulse nötig, rollt sehr komfortable ab. Nässeverhalten: Der fähigste Regenreifen im Reigen der getesteten Konkurrenz. Auch von den Tourenreifen kann ihm allenfalls Dunlops Roadsmart gefährlich werden. Verschleiß: Vorderreifen auf Platz 2, Hinterreifen knapp nach Pirellis Diablo Rosso auf Platz 3. Angesichts der Performance und des Nässegripps en sehr ordentliches Ergebnis.

Endnote: 

MO-TIPP Fazit: Top-Reifen für Dynamiker, die sich auch von Regen und miesem Asphalt auf Sträßchen der C-Kategorie nicht aufhalten lassen wollen

Pilot Road 2

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 12/2010

Beurteilung: 

Bewertung: Landstrasse: Der Michelin fährt definitiv anders als die Konkurrenz: Läßt sich extrem kurvengierig einlenken und punktet mit schnellen Schräglagenwechseln durch geringe Lenkkräfte. Allerdings kippt er ab hohen Schräglagen in die Kurve. Was sportlichen Piloten gefällt, kann Tourenfahrer extrem stören. Weitere Pluspunkte: seine Rückmeldung und die Haftung in Schräglage. Nasstest: Ein Traumreifen. Im Test mit Abstand die beste Rundenzeit, höchste Kurvengeschwindigkeit und der geringste Bremsweg dank klasse Haftung und guter Lenkpräzision. Und zu keinem Zeitpunkt fühlt sich der Pilot - am Lenker wie auf der Felge - am Limit. Verschleiss: Mit zwei Gummimischungen vorn und hinten gehört der Road 2 zu den langlebigen Reifen. Der Abstand auf die Zweitplatzierten (Pirelli, Bridgestone) ist sehr gering.

Endnote: 

Motorrad Testsieger, 429 von 500 Punkten - Platz 1 Fazit: Nassperformance und Verschleiß bringen den Testsieg neben dem Pirelli-Pneu. Die Kurvengier ist Geschmacksache und sollte beim Kauf berücksichtigt werden.

Pilot Road 2 2CT

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17
Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

"Reifencharakter: Ausgeprägt handlicher Reifen mit direktem Lenkgefühl, fordert nur in Wechselkurven klare Lenkimpulse. Bis zum legalen Tempolimit auf glattem Asphalt homogen und neutral in Schräglage. Bei hyperaktivem Einsatz wird der Road 2 kippelig, fällt recht abrupt in die Schräge und hat ein eher schwach ausgeprägtes "Anlehngefühl". Auf unebenem Asphalt reicht er Stöße ans Fahrwerk weiter, was die Stabilität mindert. Störrisch auf der Bremse beim Einlenken, kippt beim Öffnen der Bremse ab. Mildes Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage. Nässeverhalten: Auch Michelins Tourenreifen ist beim Thema Nassgripp ganz weit vorne. Mit dem Roadsmart hat die Konkurrenz von Dunlop mittlerweile aufgeholt. Verschleiß: Der Michelin Pilor Road hält legendär lange. Pirellis Angel ST ist der erste Pneu der Konkurrenz, der ihn beim Verschleiß hinter sich läßt. "

Endnote: 

Fazit: Die Wahl für Fahrer, die Nasshaftung und Haltbarkeit weit vorn im Lastenheft stehen haben. Für ganz wilde Ritte und schlechte Straßen nicht die erste Wahl..

Power one

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 13/2010

Beurteilung: 

Stärken/Schwächen: Der Power one läßt sich auf der Rennstrecke zwar handlich und zielgenau fahren, fühlt sich aber gegenüber K3 D211 und Diablo Supercorsa etwas weicher an. Die Rückmeldung bei mittlerem bis schnellem Tempo gefällt, bei sehr hohem Kurventempo kann der Power one bei Haftung und Stabilität in Schräglage jedoch nicht ganz mit Metzeler, Pirelli und Dunlop mithalten. Walkbewegungen wie bei Avon, Bridgestone oder Conti sind dagegen nicht zu spüren. Der Grenzbereich ist weit ausgelegt.

Endnote: 

80 von 100 punkten, Platz 4 Fazit: Erstaunlich, was der Power one in Sachen Handling und Zielgenauigkeit so drauf hat. Beim Grip müssen allerdings Abstriche gemacht werden.

Qualifier II

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Nur durchschnittlicher handlicher Reifen. Im bummelden Alltagsverkehr etwas störrisch und ungeschmeidig, in tiefer Schräglage braucht er Druck und immer etwas Führungsarbeit am Lenker. Spürbar auf sportliche Fahrt ausgelegt, fordert er Speed und Temperatur für geschmeidiges Fahrverhalten, dann steigen die Fahreigenschaften auf glatter Piste auf ein erfreuliches Niveau. Mit schlechter Asphaltgüte kommt der Qualifier 2 weniger gut klar, die Stabilität auf dem Hinterrad ist nicht auf der Höhe, vorn wie hinten quittiert er mit Austellkippeln, die Lenkung versteift sich. Klares Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage. Nässeverhalten: Ordentlicher Nassgrip, in etwa auf Metzeler/Pirelli-Niveau. Doch bei Nässe kommt der Qualifier II spürbar nicht auf optimale Betriebstemperatur. Verschleiß: Vorn hält der Qualifier II extrem lange, hinten nur mäßig. Auf einen Vorderreifen verbraucht er zwei Hinterreifen.

Endnote: 

Fazit: Ein Reifen, der auf schnellen Rennpisten oder Hausstrecke besser aufgehoben ist als im bisweiligen bummeligen Alltagsverkehr

Race Attack Street

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 13/2010

Beurteilung: 

Stärken: Agilität ist das zentrale Thema bei Continental. Auch die Rennreifen folgen der Hauslinie, die bei den tests der Touren- und Sportreifen aufgefallen ist: In Sachen Handlichkeit gibt es keine besseren Reifen im Feld. Präzise läßt sich der Vorderreifen in Kurven einlenken. Schwächen: Allerdings hapert es dafür bei der auf der Rennstrecke geforderten Kurvenstabilität. Während der Vorderreifen auch nach einigen Runden stabil bleibt, fängt der Hinterreifen leicht an zu rutschen - dies allerdings mit deutlicher Ansage.

Endnote: 

77 von 100 Punkten, Platz 5 Fazit: Einschwungvoller Reifen, dem es aber etwas an Rückmeldung fehlt. In Punkto Haltbarkeit und Heißgrip geht der Conti früher als andere in die Knie.

Racetec K3 Interact

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Testdaten

Dimension: 

vorn: 120/70ZR 17, hinten: 190/55ZR 17

Fahrzeug: 

BMW S 1000 RR
Beurteilung

Zeitschrift: 

MOTORRAD 13/2010

Beurteilung: 

Stärken: "Schon auf den ersten Metern überzeugt beim K3 in der Interact-Ausführung die überzeugende Kurvenstabilität. Die sehr hohe Haftung des Reifens bleibt bis in Hohe Schräglagen erhalten. Zielgenau kann die angepeilte Linie gehalten werden. Die Performance des Metzeler bleibt auch auf Dauer gut: Selbst nach etlichen Runden im forcierten Renneinsatz bleibt die Stabilität in Kurven auf höchsten Niveau." Schwächen: keine

Endnote: 

Motorrad Testsieger, 94 von 100 Punkten, Platz 1 Fazit: Ein Meisterstück von Metzeler. Zielgenauigkeit und Stabilität des absolut gutmütigen Reifen sind auf Topniveau. Auch der Grenzbereich ist toll gestaltet.

Road Attack2

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Testdaten

Dimension: 

vorn:120/70ZR17, hinten: 180/55ZR17

Fahrzeug: 

Beurteilung

Zeitschrift: 

MO 11/2009

Beurteilung: 

Reifencharakter: Gegenüber dem Vorgänger ist der Road Attack 2 ein klarer Schritt Richtung Sportlichkeit. Viel beweglicher ist er geworden, auch auf der Bremse, bleibt in Schräglage ohne große Führung auf der Linie und in Richtung und reagiert doch sensibel auf Korrekturimpulse. Nur auf der ganz engen Linie fordert er etwas mehr Druck. Mit hohem Filtervermögen auf schlechtem Asphalt so beeindruckend stabil wie auf glatter Bahn unter starkem Zug. Sehr schwach ausgeprägtes Aufstellen beim Bremsen in Schräglage. Nässeverhalten: Ein intensiver Nasstest steht noch aus, die ersten Eindrücke auf nasser Strecke waren aber sehr vielversprechend. Verschleiß: Nach den Überfliegern Pirelli Angel und Michelin Pilot Road 2 landet der neue Conti auf einem guten dritten Platz.

Endnote: 

MO-TIPP Fazit: Handling, Zielgenauigkeit, Haltbarkeit. Der neue Road Attack2 ist ein starkes Argument für Tourensportreifen.

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