Initiative ZARE: Kritik an Seal-Reifen

Freitag, 31 Juli, 2020 - 10:00
Seal-Reifen bieten zwar eine höhere Sicherheit, sind dafür aber nicht recycelbar, kritisiert die Initiative ZARE. Bildquelle: spyarm – stock.adobe.com

Bei kleineren Löchern wie sie etwa durch einen Nagel entstehen repariert sich der Reifen von selbst und man kann ohne Druckverlust ganz normal weiterfahren. Genau das ermöglichen sogenannte Seal-Reifen. Derartige Produkte haben jedoch einen ganz entscheidenden Nachteil, auf den die Initiative ZARE nun hinweist.

Seal-Reifen ermöglichten Autofahrern zwar eine sorgenfreiere Fahrt, doch gehe dies zulasten der Umwelt, wie die Entsorger kritisieren. Denn diese Reifen seien nicht mehr recycelbar. Bevor die Reifen recycelt werden, werden sie zunächst in ihre Bestandteile zerlegt. Laut ZARE-Angaben waren das bisher Gummi, Textilfasern und Metall. Aufgrund der klebrigen Schicht auf der Reifen-Innenseite, die im Pannenfall den Reifen wieder abdichtet, sei eine echte Trennung der Bestandteile eines Seal-Reifens nicht mehr möglich, moniert die ZARE. Bei sogenannten „Silent“-Reifen sei die Problematik ähnlich. 

Lesen Sie Details im Recycling-Spezial in der September-Ausgabe.

 

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dw

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