Neue Räume für kooperatives Arbeiten

Mittwoch, 28 Oktober, 2020 - 15:45
Michael Saitow, CEO und Gründer der SAITOW AG.

Michael Saitow, CEO und Gründer der SAITOW AG, über neue Arbeitswirklichkeiten und die Klima-Verantwortlichkeit von Unternehmen.

Corona hat gezeigt: Digitale Systeme laufen stabil, und auch mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und Homeoffice können Unternehmen erfolgreich sein. Wie erleben Sie die neue „Arbeitswirklichkeit“? Alles nur gut?

Michael Saitow: "Pauschal lässt sich das nicht beurteilen. Das hängt von vielen Faktoren ab, wie Unternehmensgröße, Branche und natürlich auch von der jeweiligen Unternehmenskultur. Für uns als auf eCommerce fokussiertes, IT-lastiges Unternehmen fiel uns dieser Übergang recht leicht. Die Kommunikation erfolgt per Mail, Chats und Video-Konferenzen; Daily, Weekly oder andere Regeltermine erleichtern die Abstimmung und das Fokussieren auf die wichtigen Themen. Zudem haben wir seit Jahren ein Projektmanagement-Tool, in dem alle Arbeitsschritte geplant und dokumentiert werden. Aber die beste Vorbereitung für großzügige Homeoffice-Regelungen bringt nichts, wenn nicht alle an einem Strang ziehen. Vertrauen und Disziplin sind die Basis für ein erfolgreiches Gelingen.

Was man in der neuen “Arbeitswirklichkeit” berücksichtigen muss, ist, dass es auch Mitarbeiter gibt, für die Homeoffice nicht möglich ist, zum Beispiel aus Platzgründen in der Wohnung. Auch leidet durch großzügige Homeoffice-Regelungen oftmals die persönliche Kommunikation unter den Mitarbeitern und der Teamspirit. Um den persönlichen Kontakt und Austausch zwischen den Mitarbeitern weiter zu fördern, haben wir daher an unserem Hauptstandort in Kaiserslautern flexible Arbeitsplätze geschaffen. In ausgewählten Räumen gibt es keine festen Sitzplätze mehr, sondern diese sind jeden Tag frei wählbar. Es gibt Räumlichkeiten für konzentriertes und kreatives Arbeiten und Räume, die kooperatives Arbeiten ermöglichen, in denen auch Mitarbeiter sitzen können, die oft telefonieren. Buchbar ist der flexible Arbeitsplatz bequem über eine smarte App, die inhouse programmiert wurde."

Lesen Sie ein ausführliches Interview im IT-Spezial der Dezember-Ausgabe.

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