Pirelli: Simulator reduziert Vorlaufzeiten

Freitag, 14 Februar, 2020 - 09:15
Der gesamte Prozess wird von einem Kontrollraum koordiniert. Von dort aus kann der Simulator so programmiert werden, dass er die verschiedenen technischen Spezifikationen eines beliebigen Reifens oder Autos reproduziert.

Pirelli präsentiert einen neuen Reifenentwicklungssimulator als jüngstes Projekt seiner Digitalisierungsstrategie. Der Simulator reduziert in der Reifenentwicklung laut Unternehmensangaben die Vorlaufzeiten um 30 Prozent.

Nach Aussage der Verantwortlichen ermöglicht der Simulator, ein virtuelles Modell eines beliebigen Automobils schnell in das System einzuprogrammieren. Dieses Modell stamme entweder vom Automobilhersteller oder werde intern produziert. Auch gemeinsame Konstruktions- und Entwicklungsarbeiten könnten durchgeführt werden. Die Vorlaufzeiten für die Reifenentwicklung stimmen perfekt mit denen jener Automobile überein, für die sie bestimmt sind - und das vor dem Hintergrund, dass immer mehr Fahrzeug-Modelle auf den Markt kommen, heißt es in einer Mitteilung. Es werde durch den Einsatz eines Simulators zur Maximierung der virtuellen Entwicklungsphase außerdem die Anzahl der tatsächlich hergestellten physischen Prototypen reduziert.

Lesen Sie einen ausführlichen Artikel in der März-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Der neue P7 kommt mit mehr als 70 Homologationen auf den Markt.

    Die jüngste Generation des Cinturato P7 betont laut Pirelli-Angaben die Merkmale, die für moderne Autofahrerinnen und Autofahrer höchste Prioritäten haben: Sicherheit und Effizienz. Zu den technischen Innovationen des jüngsten Cinturato gehört laut Unternehmensinformationen die mit einer Art "mechanischer Intelligenz" ausgestattete Mischung, die sich je nach Umgebungstemperatur verändern kann. "Fast so, als hätte man zwei Varianten in einer Mischung", heißt es in einer Mitteilung.

  • Die Formel 2 startet in Österreich erstmals mit den 18 Zoll-Reifen. Bildquelle: Pirelli.

    Parallel zum Saisonauftakt der Formel 1 finden auf dem Red Bull Ring auch die ersten Rennen der FIA-Formel 2 und Formel 3 statt. Bei der Formel 2 werden dabei erstmals die 18-Zoll-Reifen von Pirelli zum Einsatz kommen. Künftig werden diese dann auch in der Formel 1 zu sehen sein.

  • Pirelli meldet die Wiederaufnahme der Produktion am Standort Breuberg.

    Pirelli meldet die Wiederaufnahme der Produktion am Standort Breuberg. Diese erfolge zunächst in einem eingeschränkten Maß, um einen sicheren Abstand zwischen den Beschäftigten zu gewährleisten. Zudem reflektiere dies die aktuelle Marktnachfrage.

  • Am gestrigen Montag trat in Mailand erstmals der auf der Hauptversammlung nominierte Pirelli-Vorstand zusammen. Bildquelle: Pirelli.

    Der auf der Hauptversammlung am 18. Juni nominierte Vorstand der Pirelli & C. SpA trat am gestrigen Montag erstmals zu einer Sitzung zusammen. Dabei ernannten die Mitglieder Marco Tronchetti Provera erneut zum Executive Vice Chairman und zum CEO und übertrugen ihm die Befugnisse für das operative Geschäft. Auch der Vorstandsvorsitzende Ning Gaoning wurde im Amt bestätigt.