Pole im Premium-Segment anvisiert

Donnerstag, 21 Februar, 2019 - 14:30
(v.l.n.r.) Robert Sauermann (Produktmanager), Julia Krönlein (Head of Marketing) und Managing Director Christian Mühlhäuser präsentierten die Reifenneuheit.

Bridgestone führt den neuen Blizzak LM005 ein. Das Ziel ist nicht weniger als die Pole im Markt der Winterreifen.

„Wir haben das aktuellste Programm auf dem Markt“, sagt Julia Krönlein, Head of Marketing der Bridgestone Central Region. Tatsächlich hat der japanische Reifenhersteller in den letzten Jahren seine Produktpalette komplett erneuert und neu strukturiert. „Wir haben unser Marktportfolio verschlankt und besser verständlich gemacht“, so Krönlein. Dass aus dem neuen Line-up auch wieder Testsiege eingefahren werden – aktuell wurde der Bridgestone Turanza T005 vom ADAC zum besten Sommerreifen in der Kleinwagendimension gekürt – dürfte der Bridgestone-Mannschaft zusätzlichen Rückenwind verleihen. Nun legt die Marke mit dem Blizzak LM005 einen neuen Winterreifen vor, der durchaus das Potenzial für die Pole im Premium-Segment hat.

Auch der Blizzak LM 005 wurde von der europäischen F&E-Mannschaft marktgerecht konzipiert. Die Größenpalette soll final in 2020 156 Dimensionen umfassen und eine Marktabdeckung von 90 Prozent möglich machen. In diesem Jahr sind bereits 116 Größen verfügbar. Das komplett in Nasshaftung „A“-gelabelte Line-up wurde auch mit Blick auf den Trend zu höheren Zollgrößen aufgesetzt. Über diesen Hebel sieht auch Bridgestone die Chance, seine Marktanteile auszubauen. Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt war natürlich auch die Steigerung der Nässeperformance. Bridgestone hat den Bedürfnissen der europäischen Verbraucher entsprechend klar definiert, dass dieses sicherheitsrelevante Kriterium bei jedem neuen Produkt im Zentrum der Entwicklungsarbeit stehen soll.

Welchen großen Aufwand der Hersteller betreibt, verdeutlichen Zahlen, die Managing Director Christian Mühlhäuser im Rahmen des Produktlaunches in Norditalien verriet. Der Konzern setzte im Jahr 2018 rund 26 Milliarden Euro um, 790 Millionen Euro davon wanderten in den Bereich Forschung und Entwicklung. Mühlhäuser betonte auch, dass Bridgestone sich als Vollsortimenter als „Premium-Lieferant“ des Handels sieht. Das Ziel sei es, dem Handel im Rahmen langfristiger Partnerschaften maßgeschneiderte Konzepte zu offerieren. Bridgestone befinde sich in einem Transformationsprozess von einem reinen Reifenhersteller zu einem umfassenden Mobilitätsdienstleister. Über Übernahmen, wie kürzlich der von Tom Tom Telematics, sichert man sich den Marktzugang zu digitalen Technologien. „Reifen sollen künftig in einem Serviceumfeld der digitalen Lösungen vermarktet werden“, so Mühlhäuser.

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