24-Stunden-Rennen: Dunlop-System DSST feiert Rennpremiere

Mittwoch, 28 Mai, 2003 - 02:00

Auf einem Mini Cooper S kommt bei den 124 Stunden am Nürburgringerstmals das revolutionäre "Runflat-System" DSST zum Einsatz, das bei Druckverlust des Reifens eine kontrollierte Weiterfahrt ermöglicht.

Mit 210 Fahrzeugen und rund 600 Piloten ist das 24-Stunden-Rennen (29. Mai - 1. Juni 2003) das größte Rennen der Welt. Zwei Mal rund um die Uhr auf der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt: Wohl kein anderer Event im internationalen Motorsport-Kalender ist besser geeignet, um innovative Reifentechnologie dem ultimativen Praxistest zu unterziehen. Auf einem Mini Cooper zeigen die Motorsport-Profis von Dunlop deshalb ihre Kompetenz. Auf einem bildschönen 1600-ccm-Kompressor-Flitzer wird eine hoch kompetente Mannschaft den ersten Rundstreckeneinsatz von DSST absolvieren. Konstrukteur und Teamchef Peter Riedl, der im Hauptberuf als Testspezialist bei BMW tätig ist, stehen mit Jörg Weidinger und Günther Weber zwei entwicklungserfahrene Kollegen aus der Münchener Automobilschmiede zur Seite. Mit Benno Rottenfusser ist zudem ein Pilot mit Erfahrungen aus dem Puma-Cup und den 24 Stunden von Sebring (USA) mit von der Partie. "Die Reifen sind sozusagen die Füße des Fahrzeugs", erklärt Riedl, "spätestens unsere Testfahrten auf der Nordschleife haben mich von Dunlop als Reifenpartner völlig überzeugt."

Neben den bei vielen Top-Teams und Privatiers im Feld hoch begehrten Rennreifen von Dunlop wird die Mannschaft mit intensiver Dunlop-Betreuung auch den völlig neu konstruierten DSST-Reifen im Renntempo fahren, der durch seine Konstruktion und Zusammensetzung auch nach einem völligen Druckverlust noch kontrolliert fahrbar ist - die Mobilität bleibt erhalten und der Mini könnte im Ernstfall durchaus noch das Boxenteam ansteuern. Eine besondere Seitenwandkonstruktion sowie neuartige Festigkeitsträger und Gummimischungen sind die zentralen Features, die dem Hightech-Reifen im Fall der Fälle zum zusätzlichen Sicherheitsfaktor machen. Und das ist ganz im Sinne des Teams: "Wir wollten schnell und vor allem sicher unterwegs sein", erklärt Riedl. Dass die Piloten nun auch im Renneinsatz auf DSST vertrauen können, beweist nicht nur die besondere technologische Leistungsfähigkeit von Dunlop. Es ist auch eine zusätzliche Sicherheit für das Team, das den flotten Racer einsetzt. "Uns stehen rund 3.000 bis 3.400 Kilometer im Renntempo bevor", erläutert Riedl, der gerade auch die Nordschleife von vielen Testfahrten kennt. "Aus unseren Erfahrungen wissen wir, dass diese Strecke einen Raffungsfaktor von ungefähr 1 : 13 hat. Ein Kilometer auf der Strecke entspricht damit in etwa der Belastung von 13 Kilometern Landstraße - das muss die gesamte Technik auch erst einmal mitmachen."

Das Mini-Cooper-Team ist bei weitem nicht die einzige Truppe, deren bevorzugter Reifenpartner beim Langstreckenklassiker auf der Nordschleife Dunlop heißt. Quer durch alle Fahrzeugklassen sind die Reifen aus Hanau auch in diesem Jahr die erste Wahl. Neben einer Vielzahl von ambitionierten Privatiers gehen auch drei ganz heiße Anwärter auf den Gesamtsieg mit dem "Flying D" ins Rennen: Die Siegermannschaft der vergangenen beiden Jahre auf der Zakspeed-Viper startet ebenso auf Dunlop, wie der Manthey-Porsche GT-MR (mit den Porsche-Werksfahrern Lucas Luhr, Timo Bernhard und Emmanuel Collard) ... das speziell für die 24 Stunden vorbereitete Opel Astra V8 Coupé aus der DTM.

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