AutoBild-Winterreifentest: Doppelprädikat für Dunlop Winter Sport 5

Mittwoch, 19 September, 2018 - 14:30
Der Dunlop Winter Sport 5 ist "der Winterreifen mit dem besten Leistungsniveau bei allen Witterungsbedingungen".

Im Kontext des Winterreifentests 2018 betont die Test-Redaktion der AutoBild erneut die Wichtigkeit von Saisonalprodukten. Als Beleg wählt das Medium die wohl eindeutigste Winter-Disziplin: Beim Testsieger Dunlop Winter Sport 5 steht das Auto beim Bremsen aus 50 km/h auf Schnee bereits nach rund 28 Metern. Ein Pkw mit dem Referenz-Sommerreifen stoppt erst nach 43 Metern.

Ins Testfinale schaffen es bei der AutoBild stets die besten Bremser - in diesem Jahr sind es 20 Profile. Der Dunlop Winter Sport 5 ist "der Winterreifen mit dem besten Leistungsniveau bei allen Witterungsbedingungen". Gleichzeitig wird der Dunlop Winter Sport 5 als bestes Gummi im Preis-Leistungs-Vergleich eingestuft – und bekommt dafür zusätzlich den Titel „Eco-Meister 2018“. Er zähle zwar mit 290 Euro pro Reifensatz nicht zu den günstigsten Modellen, schaffe allerdings eine Laufleistung von rund 51000 Kilometern. Laut AutoBild müssen anderen Reifen bereits nach weniger als 30000 Kilometern ausgetauscht werden.

Den zweiten Platz teilen sich der Continental WinterContact TS 860 (320 Euro/Satz) und der Kleber Krisalp HP 3 (240 Euro/Satz). Als vierten Kandidaten mit dem Prädikat „Vorbildlich“ zeichnete AUTO BILD den Fulda Kristall Control HP 2 (255 Euro/Satz) aus.

Das Springer-Medium testete die Profile in der Größe 195/65 R15 auf nasser, verschneiter und trockener Straße. Die Verantwortlichen sprechen von "dramatischen Ergebnissen": Beim Bremsen auf nasser Fahrbahn fielen 21 der rund 50 Kandidaten "krachend" durch – und wurden sofort disqualifiziert. Nach einer Vollbremsung aus Tempo 80 km/h stand der schlechteste Kandidat gar erst nach 49,8 Metern. Die besten Kandidaten schafften knapp 35 Meter. Weitere zehn Reifen schieden nach dem Bremstest auf Schnee aus. Alle disqualifizierten Kandidaten waren laut AutoBild Reifen von Billig- bzw. No-Name-Herstellern. Das Fazit: Wer bei Winterreifen geizig sei, bezahle das im schlimmsten Fall mit seinem Leben.

Als negative Überraschungen im Finalfeld bezeichnen die Tester unter anderem den Firestone Winterhawk 3. Dieser sei nur „bedingt Empfehlenswert“, da er unter anderem Schwächen beim Handling auf nasser Straße zeige. Außerdem kämpfe der Gislaved Euro Frost 6 mit Problemen wie Aquaplaning und einer reduzierten Seitenführung auf nasser Straße.

Sämtliche Ergebnisse der Testsaison 2018 finden sie hier.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Der Michelin Pilot Sport 4 SUV ist "fahrdynamisch eine Klasse für sich", so das Fazit über den Testsieger.

    Es lohnt sich, im Allrad-Segment für einen Reifen überdurchschnittlich viel Geld auszugeben - bilanziert die AutoBild Allrad im Rahmen der Veröffentlichung ihres aktuellen Sommerreifentests. Der Michelin Pilot Sport 4 SUV ist "fahrdynamisch eine Klasse für sich", so das Fazit über den Testsieger.

  • Die beiden Sieger des AutoBild-Sommerreifentest: der Continental PremiumContact 6 (l.) und der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5.

    Für ihren großen Sommerreifentest 2020 hat die AutoBild insgesamt 50 Profile herangezogen – und die 30 schlechtesten Bremser (Bremsweg nass und trocken addiert) direkt wieder aussortiert. Die Podiumsplätze im Finale der 20 Top-Bremser sichern sich einmal mehr die Premium-Hersteller: Conti und Goodyear teilen sich Platz eins vor dem Michelin-Reifen. Zu überzeugen wissen offenbar auch die Pneus von Apollo-Vredestein.

  • Unter anderem dank der Testergebnisse des Pilot Sport 4S wird Michelin von der AutoBild zum "Sommerreifenhersteller des Jahres" gekürt. Bildquelle Michelin.

    Die AutoBild hat erneut die Ergebnisse ihrer sämtlichen Sommerreifentests (AutoBild, AutoBild Sportscars, AutoBild Allrad und Reisemobil) ausgewertet und so den „Sommerreifenhersteller des Jahres“ ermittelt. Michelin landet dabei auf Platz eins gefolgt von Vredestein. Den dritten Platz teilen sich die Hersteller Continental und Goodyear. Für die diesjährige Auswertung wurde erstmals eine andere Bemessungsgrundlage herangezogen

  •  Michelin und Conti bieten den „größten Spaßfaktor“.

    Um Autofahrern einen Überblick über die Leistungsstärke im Breitreifen-Segment zu verschaffen, haben die AutoBild-Tester Henning Klipp und Dierk Möller neun Straßenprofile und einen Semislick getestet. Die Vertreter von Conti und Michelin entpuppen sich dabei als die stärksten im Test. Neben drei „guten“ und drei „befriedigenden“ Reifen, gibt es für einen Pneu auch das Prädikat „nicht empfehlenswert“.