Bridgestone EMIA: OE-Präsenz 2020 weiter ausgebaut

Freitag, 8 Januar, 2021 - 14:15
Bridgestone EMIA konnte laut eigenen Angaben im Jahr 2020 mehr als 80 neue OE-Deals verbuchen. Bildquelle: Bridgestone.

Ungeachtet der Auswirkungen der Corona-Pandemie blicken die Verantwortlichen von Bridgestone EMIA durchaus zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Der Reifenhersteller konnte im Jahr 2020 eigenen Angaben zufolge mehr als 80 neue OE-Deals verbuchen. Neben dem Ausbau bestehender Partnerschaften vermeldete der Branchenriese auch diverse neue Kooperationen.

So arbeitete Bridgestone 2020 erstmals mit Lamborghini zusammen. Als exklusiver Reifenlieferant rüstet das Unternehmen den Supersportwagen Huracán STO mit Potenza Sport-Reifen aus. Eine spezielle Edition dieses Profils kommt auch beim langjährigen Partner Maserati zum Einsatz. Die Italiener vertrauen bei ihrem Modell MC20 auf die Premium-Gummis von Bridgestone. Darüber hinaus verkündete der japanische Reifenhersteller eine OE-Kooperation mit einem Newcomer: Der mit Allradantrieb ausgestattete Grenadier von INEOS Automotive rollt ab Werk auf den Geländereifen Bridgestone Dueler A/T 001.

Insgesamt erstrecken sich die neuen OE-Vereinbarungen laut Unternehmensangaben auf 13 Automobilhersteller – darunter Audi, BMW und Mercedes – und mehr als 30 verschiedene Fahrzeugmodelle. Mehr als 60 Prozent der OE-Neueinführungen des Jahres entfielen dabei auf das HRD+ Segment (18 Zoll und größer), was nach Meinung der Verantwortlichen die wachsende Nachfrage in diesem Bereich widerspiegelt.

Nach Aussage von Christian Mühlhäuser, Managing Director Bridgestone Central Europe, steht bei allen Unternehmungen ein Thema im besonders im Fokus: „Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Projekte.“ Durch reduzierten Rohstoffeinsatz, die Entwicklung und Anwendung neuer Entwicklungstechnologie sowie durch nachhaltige Konzepte wie Enliten seien in den letzten 12 Monaten große Fortschritte erzielt worden. „Dabei ist es für uns bedeutend, mit den führenden Automobilherstellern der Welt zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsamen Umweltziele zu erreichen und eine nachhaltigere Zukunft der Mobilität zu gestalten“, so Mühlhäuser abschließend.

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dw

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