CMS: „Es bleibt weiter spannend“

Montag, 23 November, 2020 - 12:45
Freut sich über einen guten Start ins Wintergeschäft: Heike Göbel, Leiterin Vertrieb und Marketing bei CMS. Bildquelle: CMS.

Corona hat die Planungen der Räderhersteller durcheinandergewirbelt. Wir sprachen mit Heike Göbel aus dem Vetriebs- und Marketingteam von CMS über ein ungewöhnliches Wintergeschäft, den Einfluss der E-Mobilität und die Designs der Zukunft.

Wie ist das Jahr 2020 – auch unter dem Eindruck der Corona-Pandemie – für CMS (bisher) gelaufen?

Heike Göbel: Im Frühjahr lief zu Beginn noch alles wie gewohnt. Wir hatten Räder am Lager, die bereits vor dem Lockdown produziert und angeliefert wurden und die wir gemäß den Bestellungen unserer Kunden auslieferten. Dann kam der Lockdown und die Paketdienste konnten die Flut der Paketsendungen nicht bewältigen. Dies führte dazu, dass geladene Brücken nicht mehr abgeholt wurden und uns weniger Brücken als bestellt zur Verfügung gestellt wurden. Die Kunden mussten deshalb länger als gewohnt auf ihre Räder warten. Glücklicherweise konnten wir recht schnell einen weiteren Paketdienst aktivieren und die Situation entschärfen.

Im Herbst kamen die Räder für die Wintersaison – die für uns wichtigste Zeit des Jahres – aufgrund des Lockdowns und der strengeren Coronaregeln in der Türkei vier Wochen zu spät aus der Produktion. Dies bedeutete, dass die Räder für den Einzelversand mit Saisonbeginn im Lager eintrafen. Somit war es für uns schwer, der riesigen Resonanz unserer Kunden auf das CMS-Räderprogramm – über die wir uns sehr freuen – zeitnah gerecht zu werden. Unsere Mitarbeiter im Lager arbeiten immer noch in drei Schichten und das Wochenende durch. Die Abläufe durch die Einhaltung der Corona-Regeln sind verzögert, aber die Gesundheit der Mitarbeiter und somit der gesicherte Ablauf des Wintergeschäfts stehen natürlich im Vordergrund. Da mussten die Kunden hin und wieder ein paar Tage länger auf ihre Räder warten, was wiederum unseren eigenen Erwartungen an unsere Dienstleistung nicht gerecht wird. Erfreulich ist jedoch, dass unsere Warenversorgung durchgehend gesichert ist.

Lesen Sie das vollständige Interview in der Dezember-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

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dw

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