Conti-Aufsichtsrat stimmt Schließung zweier Standorte zu

Mittwoch, 15 Juli, 2020 - 08:45
Im Zuge ihrer strukturellen Transformation 2019 – 2029 schließt die Continental AG ihre Standorte in Rubí (Spanien) und Nogales (Mexiko). Bildquelle: Conti.

Die Continental AG treibt ihr Strukturprogramm „Transformation 2019 – 2029“ weiter voran. Im Zuge dessen hat der Aufsichtsrat des Unternehmens dem Beschluss des Vorstandes zugestimmt, die Standorte Rubí (Spanien) und Nogales (Mexiko) zu schließen.

Die Suche nach potenziellen Investoren für den spanischen Standort sei bisher ergebnislos verlaufen, weshalb die dortige Produktion bis 2021 schrittweise auslaufen oder an andere europäische Standorte verlagert werden soll. Für die rund 740 Beschäftigten habe man gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften eine Vereinbarung treffen können, heißt es seitens der Verantwortlichen. Der Beschluss stehe jedoch noch unter dem Vorbehalt des formalen Abschlusses eines in Spanien bei Restrukturierungen notwendigen Konsultationsverfahrens, an dem neben den Continental-Verantwortlichen auch Arbeitnehmervertreter und lokale Behörden beteiligt sind.

Des Weiteren hat der Aufsichtsrat auch die Entscheidung zur Schließung des Standorts Nogales gebilligt, die laut Unternehmensangaben vor dem Hintergrund steigenden Kostendrucks getroffen wurde. Die dort ansässige Fertigung von Fahrzeugkommunikations- und Vernetzungstechnologien sowie Antriebskomponenten wird voraussichtlich bis Mitte 2024 schrittweise auslaufen und teilweise auf andere Standorte in der Region verteilt. Wie es für die derzeit rund 2.000 Mitarbeiter an dem Standort weitergeht, steht noch nicht fest.

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dw

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