Conti-bereifter Mercedes-Benz Citaro für Transport von Covid19-Patienten

Mittwoch, 29 April, 2020 - 10:30
In nur drei Wochen hat Daimler Buses in seinem Werk in Neu-Ulm einen Überlandbus zu einem Spezialfahrzeug für den Transport von COVID-19-Patienten umgebaut.

In nur drei Wochen hat Daimler Buses in seinem Werk in Neu-Ulm einen Überlandbus zu einem Spezialfahrzeug für den Transport von COVID-19-Patienten umgebaut. Der Mercedes-Benz Citaro soll bei der DRK-Rettungsdienst Heidenheim-Ulm GmbH zum Einsatz kommen.

Das Fahrzeug wird dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Continental-bereift zunächst für sechs Monate zur Verfügung stehen. Das Gemeinschaftsprojekt wird vom Universitätsklinikum Ulm unterstützt, das das medizinische Fachpersonal zur Verfügung stellt. Die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH ist ebenfalls an Bord und stellt Fahrer und Wartungspersonal zur Verfügung. "Neben anderen Berufsgruppen sind es derzeit vor allem die Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die unermüdlich arbeiten und die unseren besonderen Respekt verdienen. Deshalb freue ich mich, dass wir das DRK durch die Bereitstellung von Transportkapazitäten unterstützen können. Als Bushersteller wollen wir auf lokaler Ebene zum Kampf gegen die COVID-19-Pandemie beitragen. Vielfältige Aktivitäten im Werk Neu-Ulm zeigen, dass es schon jetzt gute Initiativen und Strategien von unseren Kollegen gibt", erklärt Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses.

David Richter, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Heidenheim-Ulm, hatte die Idee zum Umbau eines Busses als Reaktion auf den vielerorts notwendigen Ausbau der Intensivtransportkapazitäten. Daimler Buses sagte schnelle Unterstützung zu. Nur wenige Tage später wurde ein bei Daimler Buses lagerndes Vorführfahrzeug zur Umrüstung vorgestellt. Ein Team von 12 Mitarbeitern aus der Busproduktion in Neu-Ulm baute den Bus in nur 15 Arbeitstagen zu einem leistungsfähigen Intensivtransportwagen um. Sowohl der Umbau als auch die Lieferung der medizinischen Ausrüstung wurden in enger Zusammenarbeit mit dem DRK-Rettungsdienst Heidenheim-Ulm durchgeführt.

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