Continental forciert KI-Entwicklung mit neuem Supercomputer

Freitag, 31 Juli, 2020 - 13:15
Der Supercomputer besteht aus einem Cluster von 50 vernetzten „NVIDIA DGX“-Einheiten, die in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main zusammenspielen. Bildquelle: Conti.

Als Teil seiner Zukunftsstrategie will sich Continental verstärkt auf wesentliche Innovationsfelder wie Software und Digitalisierung konzentrieren. Dafür setzt das Unternehmen nun auf ein außergewöhnlich leistungsstarkes, auf Technologie von NVIDIA basierendes Rechnersystem (InfiniBand connected DGX).

Der laut Unternehmensangaben in der Automobilindustrie einzigartige Supercomputer soll die Entwicklung von Zukunftstechnologien maßgeblich beschleunigen. Mehr als 50 vernetzte „NVIDIA DGX“-Einheiten spielen in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main zusammen, um Entwicklern an allen Continental-Standorten weltweit Kapazitäten für Rechenleistungen sowie Speicherplatz für hochkomplexe und datenintensive Entwicklungen bereitzustellen. Gemäß der aktuellen „TOP500“-Liste der leistungsstärksten Computersysteme der Welt, nehme der neue Supercomputer den Spitzenplatz in der Automobilindustrie ein, teilten die Hannoveraner mit.

„Der High-End-Computer wird insbesondere für innovative Softwaredisziplinen wie Deep Learning und KI-getriebene Simulationen zum Einsatz kommen. Mit der neu gewonnenen Rechenleistung können wir somit deutlich effektiver, schneller und kosteneffizienter die modernen Systeme für assistierte, automatisierte und autonome Fahrzeuge entwickeln", erläutert Christian Schumacher, Leiter Program Management Systems in der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme bei Continental.

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dw

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