Corona: Ansprüche auf Ersatz des Verdienstausfalls

Dienstag, 4 August, 2020 - 12:00
Nach dem Infektionsschutzgesetz steht Erwerbstätigen bei einem Verdienstausfall im Zusammenhang mit behördlichen Maßnahmen eine Entschädigung zu. Fotoquelle: froxx- Fotolia.com

Infolge der behördlich angeordneten Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie konnte viele Erwerbstätige ihrem Beruf nicht nachgehen und erlitten somit einen Verdienstausfall. Für diese Fälle sieht das Infektionsschutzgesetz einen Entschädigungsanspruch vor. Dafür hat das Bundesministerium für Gesundheit einen Katalog mit FAQs zusammengestellt, auf den der BRV nun hinweist.

Wenn Erwerbstätige etwa von einer angeordneten Absonderung, einem Tätigkeitsverbot oder der Schließung bzw. der Untersagung des Betretens von Betreuungseinrichtungen für Kinder oder von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen beeinträchtigt waren, können sie dafür eine Entschädigung erhalten. Der Fragenkatalog des Gesundheitsministeriums behandelt die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit den Entschädigungsansprüchen nach § 56 IfSG. Der BRV weist jedoch drauf hin, dass die einzelnen Bundesländer für die Durchführung der Regelung zuständig sind und daher verbindliche Auskünfte zur konkreten Handhabung durch die zuständigen Behörden nur dort eingeholt werden können.

Der Fragenkatalog ist hier online einsehbar.

Quelle: 

dw

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Die Sommerurlaubszeit steht kurz bevor. Fotoquelle: Gina Sanders - Fotolia.com

    Mit Beginn der Sommerferien in zahlreichen Bundesländern beginnt bekanntlich die Haupturlaubszeit. Obwohl inzwischen wieder Reisen und Hotelaufenthalte möglich sind, bringt die neue Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer viele arbeitsrechtliche Fragen mit sich. Auch wenn diese noch nicht final geklärt sind, hat der BRV einen Leitfaden zusammengestellt, der einige Fragen zu diesem Thema beantwortet.

  •  Die Zahl der verkauften Pkw-Sommerreifen sank im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent. Der Absatz von Pkw-Winterreifen sank ebenfalls im Betrachtungszeitraum um 19,1 Prozent. Lkw-Neureifen verzeichnen einen Rückgang von 3,0 Prozent.

    Die aktuelle Betriebsvergleichsauswertung für den Zeitraum Januar bis Mai 2020 zeigt laut dem Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. die Spuren der Corona-Pandemie. Roherträge und Renditen der Unternehmen sind nach Angabe des Branchenverbandes unter Druck geraten, der Reifenabsatz insgesamt sank über alle Segmente, wobei die runderneuerten Lkw-Reifen nur einen minimalen Rückgang verzeichneten.

  • So könnte eine mögliche "Corona-Dokumentation" aussehen. Bildquelle: ZDH.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie sehen sich Betriebe mit behördlichen und regional unterschiedlichen Auflagen konfrontiert, die sich gravierend auf die betrieblichen Abläufe auswirken. Um dabei entstehende etwaige „Auffälligkeiten“ erklären und Rückfragen beantworten zu können, empfiehlt der BRV seinen Mitgliedsbetrieben die Anfertigung einer „Corona-Dokumentation“.

  • Die Trelleborg-Gruppe erlebte ein "unter den gegebenen Umständen zufriedenstellendes Quartal." Bildquelle: Trelleborg.

    Die schwedische Trelleborg-Gruppe vermeldet für das zweite Quartal 2020 einen Netto-Umsatz von umgerechnet rund 749 Mio. EUR (-18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) bei einem bereinigten operativen Ergebnis von etwa 81,5 Mio. EUR (-30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). CEO und Präsident Peter Nilsson bilanzierte dennoch ein „unter den gegebenen Umständen zufriedenstellendes Quartal“.