ESTATO Umweltservice steigert Ergebnis

Montag, 31 Juli, 2017 - 11:15
Aus Altreifen gewinnt ESTATO in einem mehrstufigen Prozess die Stoffe Gummigranulat, Reifendraht und Textilfasern.

Die ESTATO Umweltservice GmbH hat im Geschäftsjahr 2016/17 das operative Ergebnis (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Das Gummigranulate- und Recyclingunternehmen mit Sitz in Weiden konnte laut den Verantwortlchen trotz der herausfordernden Marktbedingungen für Rohstoffe so stark wachsen wie seit vier Jahren nicht mehr. Insgesamt hat die ESTATO Umweltservice im Geschäftsjahr 2016/17 rund 70.000 Tonnen Altreifen verarbeitet.

„Wir haben uns bei allen relevanten Kennzahlen deutlich verbessert. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass unser internes Effizienzprogramm sehr gut funktioniert hat“, sagt Dr. Alexander Pöschl, der als Prokurist für die kaufmännische Leitung zuständig ist. „Die guten Ergebnisse stärken unsere Position als wichtige Säule innerhalb der Mobivia Groupe, zu der wir seit 2016 im Verbund mit A.T.U gehören.“ Alexander Prokein, als Prokurist für Technik und Operations bei der ESTATO zuständig, ergänzt: „Wir konnten uns nicht nur bei den Zahlen verbessern, sondern auch bei den betrieblichen Abläufen. Damit stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeiter optimale Arbeitsbedingungen vorfinden.“ Aus Altreifen gewinnt ESTATO in einem mehrstufigen Prozess die Stoffe Gummigranulat, Reifendraht und Textilfasern. Feste Vereinbarungen mit Partnern sichern die Abnahme der Stoffe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Lanxess zeigt sich trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfelds aufgrund der Corona-Pandemie robust.

    Lanxess präsentiert die Geschäftszahlen des ersten Quartals 2020: Der Spezialchemie-Konzern zeigt sich trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfelds aufgrund der Corona-Pandemie robust. Die Ergebnisse im neu gebildeten Segment Consumer Protection sowie im Segment Specialty Additives entwickelten sich positiv und milderten die Auswirkungen der Corona-Krise deutlich ab, heißt es in einer Mitteilung.

  • Trelleborg hat eigenen Angaben zufolge ein solides erstes Quartal 2020 erlebt. Bildquelle: Trelleborg.

    Das schwedische Unternehmen Trelleborg hat eigenen Angaben zufolge ein solides erstes Quartal 2020 erlebt. Obwohl sich insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahres die Auswirkungen des Coronavirus bemerkbar gemacht hätten, lag der Nettoumsatz mit 9,29 Mrd. SEK (ca. 862 Mio. EUR) nur knapp ein Prozent unter dem Vorjahresniveau (871 Mio. EUR). Für das zweite Quartal erwartet der Konzern deutliche negativere Auswirkungen durch COVID-19.

  • Bridgestone übernimmt REIFF Reifen und Autotechnik.

    Verhandlungsgespräche bezüglich einer Übernahme der REIFF Reifen und Autotechnik GmbH hatte der Jaffé-Pressesprecher Sebastian Brunner in der vergangenen Woche gegenüber der Redaktion bestätigt - den Namen des Interessenten konnte er vor Vertragsschluss natürlich nicht nennen. Mit Beginn der neuen Woche ist klar: Bridgestone übernimmt REIFF.

  • Im Pirelli-Hauptsitz trat am 03. April der Verwaltungsrat zusammen, um über die Corona-Krise und ihre Auswirkungen zu beraten. Bildquelle: Pirelli.

    Das Coronavirus hat bereits jetzt immensen Einfluss auf die Weltwirtschaft und noch ist größtenteils unklar, wie hoch die Einbußen ausfallen werden. Reifenhersteller Pirelli hat nun eine erste Prognose bezüglich zu erwartender Corona-Folgen vorgelegt. Darin rechnen die Italiener mit einem Absatzrückgang im Autoreifenmarkt von etwa 19 Prozent. Mit einer Reihe von Maßnahmen will der Konzern diesem prognostizierten Umsatzeinbruch begegnen.