Goodyear-Umsatz geht im ersten Halbjahr um 28 Prozent zurück

Montag, 3 August, 2020 - 14:15
Auch die Goodyear Tire & Rubber Company hatte in der ersten Hälfte des Jahres 2020 mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Bildquelle: Goodyear.

Die Goodyear Tire & Rubber Company erzielte im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatz von 5,2 Mrd. US-Dollar (ca. 4,43 Mrd. EUR) und damit knapp 28 Prozent weniger als noch in der ersten Hälfte des Jahres 2019. Für die ersten sechs Monate 2020 steht ein Netto-Verlust von 1,3 Mrd. US-Dollar (ca. 1,1 Mrd. EUR) in den Büchern. Als Hauptursache dafür sehen die Verantwortlichen die durch die Corona-Pandemie gesunkene Reifen-Nachfrage.

Das Gesamtvolumen von 51,7 Millionen abgesetzten Reifen entspricht einem Rückgang von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während das Ersatzreifengeschäft um 28 Prozent schrumpfte, brach das OE-Geschäft gar um 41 Prozent ein. „Obwohl unser Halbjahresergebnis durch die schwierigen Bedingungen infolge der andauernden Corona-Pandemie stark beeinträchtigt wurde, haben die entschlossenen Maßnahmen, die wir zur Sicherung unseres Geschäfts ergriffen haben, dazu beigetragen, die Auswirkungen auf unser Ergebnis zu mildern", sagte Richard J. Kramer, CEO und Präsident der Goodyear Tire & Rubber Company.

Im weiteren Verlauf des Jahres erwartet das Unternehmen eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, teilte Kramer mit: „Es stimmt uns optimistisch, dass sich die Nachfrage der Industrie in den meisten wichtigen Märkten allmählich erholt. Dennoch berücksichtigen unsere Pläne für die zweite Jahreshälfte die verbleibenden Herausforderungen und Unsicherheiten.“ Konkret bedeutet dies, dass die Produktionsplanung für die zweite Jahreshälfte angepasst wurde, um ein weiterhin hohes Serviceniveau bei gleichzeitig niedrigen Lagerbeständen und möglichst geringen Kosten zu gewährleisten. Durch die temporäre Stilllegung von Produktionsstandorten wurden im zweiten Quartal rund 26 Millionen Goodyear-Reifen weniger hergestellt als noch im Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, lagen die Lagerbestände Ende Juni zudem rund 8,5 Millionen Einheiten unter dem Vorjahresniveau.

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dw

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