IAA 2019: 50-jähriges Jubiläum für Continental-ABS

Donnerstag, 5 September, 2019 - 10:30
Die MK I ist das erste Bremssystem mit ABS-Funktion von Continental und wurde erstmalig auf der IAA 1969 in Frankfurt am Main vorgestellt. Bildquelle: Conti.

Auf der IAA in Frankfurt am Main im Herbst 1969 präsentierte Continental – damals noch als ITT-Teves – mit der MK I erstmals ein Antiblockiersystem (ABS). Was damals noch eine Weltneuheit war und zunächst nicht über den Einsatz in Versuchsfahrzeugen hinauskam, ist seit 2004 europaweit für alle Neuwagen gesetzlich verpflichtend.

Heute ist ein ABS mit bis zu 50 Zusatz- und Sicherheitsfunktionen wie etwa dem automatischen Lösen der Parkbremse beim Anfahren oder der Berganfahrhilfe ausgestattet. Zudem lässt sich ein heutiges ABS mit rund zwei Kilogramm Gewicht und der Größe einer Spiegelreflexkamera wesentlich einfacher am Fahrzeug verbauen. Da das System die Bremskraft für jedes Rad individuell steuern kann, ist es für aktuelle und künftige fahrzeugübergreifende Regelsysteme von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist es die Voraussetzung für weitere Sicherheitstechnologien wie Fahrerassistenzsysteme und ermöglicht die nächsten Schritte hin zum automatisierten Fahren.

Jürgen Woywood, der als Continental-Entwickler an den kommenden Generationen von Bremssystemen arbeitet, bezeichnet das ABS daher auch als die „Mutter aller Fahrwerksregelsysteme“, durch deren Einführung sich die Sicherheit im Straßenverkehr signifikant verbessert hat.  Antiblockiersysteme – sowohl für Pkw, als auch für Motorräder – leisten einen wesentlichen Beitrag zum langfristigen Conti-Ziel der Vision Zero, einer Zukunft ohne Unfälle im Straßenverkehr. Um diesem Ziel näher zu kommen, arbeitet Continental nach eigenen Angaben daher auch nach 50 Jahren ABS noch an weiteren Verbesserungen dieses Sicherheitssystems.

Lesen Sie ausfürhliche Berichte von der IAA 2019 in der Oktober-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

dw

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Continental hat eine Microsite ins Leben gerufen, die Informationen enthält über die neuesten Regulierungen zur CO₂-Emission für schwere Nutzfahrzeuge und das Simulationstool VECTO.

    Continental hat eine Microsite mit Informationen zum Simulationstool für schwere Nutzfahrzeuge namens VECTO gestartet. VECTO steht für Vehicle Energy Consumption Calculation Tool. Um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris zu erfüllen, wurde 2019 die erste Kohlendioxidemissions-Verordnung für neu zugelassene schwere Nutzfahrzeuge (EU-Verordnung 2019/1242) von der Europäischen Kommission verabschiedet.

  • Continental hat in den vergangenen Wochen 2.000 Sicherheitspakete an Reifenfachhändler, Autowerkstätten und Flottenbetreiber in Deutschland verteilt.

    Continental hat in den vergangenen Wochen 2.000 Sicherheitspakete an Reifenfachhändler, Autowerkstätten und Flottenbetreiber in Deutschland verteilt. Damit will das Unternehmen „Ein Zeichen der Solidarität mit Handelspartnern setzen“, sagt Ralf Hoffmann, Leiter Marketing Reifen Ersatzgeschäft Deutschland.

  • Frank Petznick wird ab dem 1. August 2020 der neue Leiter der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme bei Continental. Bildquelle: Continental.

    Die Continental AG hat einen neuen Leiter für die Geschäftseinheit Fahrassistenzsysteme ernannt. Mit Wirkung zum 1. August folgt Frank Petznick (49) auf Karl Haupt (63), der nach knapp sieben Jahren an der Spitze der Geschäftseinheit das Unternehmen verlässt.

  • Benjamin Hübner ist neuer Product Line Manager Landwirtschaft bei Continental CST. Bildquelle: Continental.

    Continental hat die Stelle des Product Line Managers Landwirtschaftsreifen im Bereich Commercial Specialty Tires neu besetzt. Das Unternehmen hat Benjamin Hübner zum Nachfolger von Thorsten Bublitz ernannt, der bereits im vergangenen Jahr die Position als International Key Account Manager Trade für Commercial Specialty Tires übernommen hat.