Kaufinteresse für autonome Fahrzeuge gering

Freitag, 14 Februar, 2020 - 11:00
2018 konnte die Redaktion im Rahmen eines Conti-Events erste Eindrücke in einer automatisierten Fahrzeugeinheit sammeln.

Laut einer Analyse der Beratungsagentur AlixPartners ist das Interesse an hochautomatisierten und vollautonomen Fahrzeugen wie auch die Bereitschaft, einen substanziellen Aufschlag für die neue Technik zu zahlen, geringer, als viele erwarten.

Die Befragung von AlixPartners ergab offenbar, dass das Kaufinteresse stattdessen in Zukunft zugunsten autonomer Ride-Hailing-Angebote – also automatisch gesteuerter und individuell buchbarer Taxis on demand – zurückgehen wird, wenn diese in puncto Kosten mit dem Unterhalt des eigenen Autos mithalten können. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter rund 6.700 Verbrauchern in China, Frankreich, Deutschland, Italien, dem Vereinigten Königreich und den USA. Konsumenten wollen demnach 8 Prozent bis maximal 24 Prozent Aufschlag für hochautomatisierte Fahrzeuge (Level 4) bezahlen. Verbraucher erwarten nach Angaben von AlixPartners eine substanzielle Weiterentwicklung der Infotainment-Systeme und der Innenausstattung. 44 Prozent der Amerikaner, 47 Prozent der Deutschen und 69 Prozent der Chinesen setzen dies bei autonomen Fahrzeugen voraus, so die Analysten.

Lesen Sie Details im Automotive-Teil der März-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Der VW ID. R stellte auf Bridgestone-Reifen 2019 mehrere Rekorde auf. Bildquelle: Bridgestone.

    Im vergangenen Jahr konnte Bridgestone EMEA mit zahlreichen Neuerungen aufwarten. Die Einführung der neuen Leichtbau-Reifentechnologie Enliten, neue OE-Partnerschaften sowie Innovationen im Bereich der CASE-Mobilität – beim japanischen Branchenriesen hat sich 2019 einiges getan. Mit den Entwicklungen sind die Verantwortlichen zufrieden.

  • Die IAA 2021 soll in München stattfinden.

    München soll Austragungsort für eine neu konzipierte IAA werden. Der VDA-Vorstand hat die Entscheidung getroffen, dass der Verband mit der bayerischen Landeshauptstadt Verhandlungen fortführt, um in den nächsten Wochen zu einem Vertragsabschluss für die IAA ab 2021 zu kommen.

  • Die Betreiber der B2B-Plattform Tyre24 sehen sich für immer größer werdenden Nachfrage nach Reifen für Elektrofahrzeuge gerüstet.

    Die Betreiber der B2B-Plattform Tyre24 sehen sich für immer größer werdenden Nachfrage nach Reifen für Elektrofahrzeuge gerüstet. Den 40.000 angeschlossenen Reifenhändlern, Werkstätten und Autohäusern steht über ein Netzwerk aus 2.000 Lieferanten ein großes Sortiment an Reifen für Elektroautos zur Verfügung, so die Verantwortlichen.

  • Mit seiner Palette an Klassikreifen will Michelin "zum Erhalt automobiler Zeitgeschichte" beitragen. Bildquelle: Michelin.

    Die Klassikreifen-Palette von Michelin umfasst neben Wettbewerbsreifen für historische Renn- und Rallyefahrzeuge auch Gummis für verschiedene Young- und Oldtimer. Mit den rund 80 unterschiedlichen Reifentypen – mit denen Michelin eigenen Angaben zufolge etwa 300 Fahrzeugmarken bedient – wolle man ein Stück weit zum Erhalt automobiler Zeitgeschichte beitragen, heißt es seitens des Reifenherstellers.