KÜS: 2019 erstmals mehr als drei Millionen Hauptuntersuchungen

Dienstag, 28 Januar, 2020 - 14:30
Mehr als drei Millionen Hauptuntersuchungen führten die Prüfingenieurinnen und Prüfingenieure der KÜS 2019 durch. Bildquelle: KÜS-Bundesgeschäftsstelle.

Die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e. V. (KÜS) hat ihre Position innerhalb der bundesdeutschen Fahrzeugüberwachung im Jahr 2019 nach eigenen angaben gestärkt. Im vergangenen Jahr führten die Prüfingenieurinnen und Prüfingenieure der KÜS erstmals über drei Millionen Hauptuntersuchungen durch.

Gegründet wurde die KÜS als Verein im Jahre 1980, doch es dauerte bis zum 02. April 1991 ehe sie als amtlich anerkannte Kfz-Überwachungsorganisation an den Start ging. An diesem Tag führte ein Prüfingenieur in einem Saarbrücker Autohaus die erste Hauptuntersuchung „im Namen und Auftrag der KÜS“ durch. Die zeitliche Differenz erklärt sich dadurch, dass erst 1989 die von den KÜS-Gründern erhoffte Deregulierung des Monopols der Kfz-Überwachung stattgefunden hatte.

Die Marke von einer Million geleisteten Hauptuntersuchungen knackte die Prüforganisation 1999, ehe 2006 bereits über zwei Millionen Hauptuntersuchungen durchgeführt wurden. Mit der aktuellen Bilanz der KÜS zeigt sich Peter Schuler, der Bundesgeschäftsführer der KÜS, zufrieden: „Wir sind in einem ehemalig monopolisierten Dienstleistungsbereich angetreten. Das war mutig, aber die Partnerinnen und Partner der KÜS waren überzeugt von der Sache und haben mit Engagement und Professionalität den Erfolg über die Jahre garantiert. Heute sind wir ein starkes Unternehmen mit vielfältigen Dienstleistungen für die Branche und die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.“

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dw

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