Kumho: Matthias Bode leitet Forschungs- und Entwicklungszentrum

Montag, 24 Juni, 2019 - 10:15
Matthias Bode (50) leitet seit dem 1. Juni 2019 das Kumho Forschungs- und Entwicklungszentrums im hessischen Mörfelden-Walldorf.

Matthias Bode (50) leitet seit dem 1. Juni 2019 das Kumho Forschungs- und Entwicklungszentrums im hessischen Mörfelden-Walldorf und verantwortet damit die Entwicklung sämtlicher Produktgruppen sowohl für den europäischen Erstausrüstungs- als auch Ersatzmarkt.

Bode bringt über 30 Jahren Erfahrung in der Reifenindustrie mit. 1995 startete er nach seinem Studium zum Diplom-Ingenieur (FH) bei der damaligen Dunlop GmbH in der Entwicklungsabteilung in Hanau und arbeitete seitdem in zahlreichen Führungspositionen innerhalb des Goodyear Dunlop Konzerns. Von 1995 bis 2006 war Bode in verschiedenen Funktionen insbesondere in den Bereichen Mischungsentwicklung und Prozessoptimierung tätig, in den Jahren 2006 bis 2008 verantwortete er im Goodyear Technical Center in Akron (USA) als leitender Ingenieur die weltweite Mischungsentwicklung. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland leitete er für Dunlop die Entwicklung von Winterreifen sowohl für das Ersatzgeschäft als auch für die Erstausrüstung. Unter seiner Führung wurden Produkte wie beispielsweise der Dunlop Winter Sport 4D und der Winter Response 2 entwickelt sowie entsprechende OE-Freigaben für verschiedene Modelle von BMW, Mercedes-Benz und Porsche erzielt. Zuletzt arbeitete Bode als Senior Manager Mischungsentwicklung für die Regionen EMEA/Asia Pacific an den beiden Konzernstandorten Luxemburg und Hanau. In seiner neuen Rolle berichtet Matthias Bode direkt an M.J. Lee, Senior Vice President im Kumho Forschungs- und Entwicklungszentrum in Korea. 

Ebenfalls vom Goodyear Dunlop Konzern wechselt zum 1. Juni 2019 Roberto Sangalli als Manager Reifenentwicklung zu Kumho. Zuvor sammelte der 52-jährige Sangalli bereits über 20 Jahre Führungserfahrung beim italienischen Pirelli Konzern, wo er beispielsweise von 2015 bis 2017 als Entwicklungsleiter sämtliche Motorsportreifen für die Formel 1, GP2, GP3 und alle GT-Serien verantwortete.

„Nach einigen personellen Veränderungen und strukturellen Anpassungen im Kumho Entwicklungszentrum ist es jetzt an Zeit für einen Neustart, den ich gemeinsam mit meinem Team erfolgreich gestalten will. Kumho verfügt bereits über ausgezeichnete technische Möglichkeiten, die zukünftig noch besser ausgeschöpft werden müssen und zwar sowohl von den bisherigen Mitarbeitern aber auch von hochqualifizierten neuen Kollegen wie zum Beispiel Roberto Sangalli, der über 20 Jahre Erfahrung im Pirelli Konzern mitbringt und über herausragende Fachkenntnisse verfügt, die Kumho bei der Entwicklung wettbewerbsfähiger und marktgerechter Produkte für unsere Partner sowohl in der Erstausrüstung als auch dem Ersatzmarkt, in Zukunft definitiv weiterbringen werden“, so Matthias Bode in einem ersten Statement.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  •  Im März 2020 eröffnete der koreanische Reifenhersteller gemeinsam mit Fiege Logistik ein neues Reifenlager in Hamburg.

    Kumho Tyre kündigt die Erweiterung seiner Lagerkapazitäten an. Im März 2020 eröffnete der koreanische Reifenhersteller gemeinsam mit Fiege Logistik ein neues Reifenlager in Hamburg. Vom im Jahr 2006 eröffneten und 2014 erweiterten "Mega Center Hamburg", in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Hafen, wird seitdem der Reifenfachhandel beliefert. Sämtliche Lagerprozesse sowie das gesamte Reifenhandling vom Eintreffen der Container bis zur Auslieferung der Reifen inklusive der Sendungsverfolgung wird von Fiege gemanagt.

  • Wie bei Kai Havertz zu sehen prangt der Kumho-Schriftzug auch im Pokalfinale auf den Ärmeln der Leverkusener trikots. Bildquelle: Kumho.r Spieler

    Am kommenden Samstag steht für Bayer Leverkusen das vierte Pokalfinale der Vereinsgeschichte an. Als offizieller Premium- und Reifenpartner wird Kumho der Werkself die Daumen drücken, dass es mit dem ersten Titel seit 27 Jahren klappt. Während des Spiels wird der Reifenehrsteller als Ärmelsponsor auf den Leverkusener Trikots zu sehen sein.

  • Michael Neumann hat zum 1. September 2020 die Leitung des Vertriebs der ZF Friedrichshafen AG übernommen.

    Michael Neumann hat zum 1. September 2020 die Leitung des Vertriebs der ZF Friedrichshafen AG übernommen. Der 52-jährige Diplom-Ingenieur für Maschinen- und Anlagenbau arbeitete zuvor 20 Jahre für den US-Automobilzulieferer Delphi, zuletzt als Vertriebsverantwortlicher.

  • Der Firestone Performer Extra ist seit Juli 2020 in 43 verschiedenen Größen von 20 bis 42 Zoll auf dem europäischen Markt erhältlich.

    Mit dem Performer Extra stellt Firestone den Nachfolger des Performer 85 vor. Die zum Bridgestone-Konzern zählende Marke verspricht eine um 20 Prozent verlängerte Lebensdauer.