Nach Untersuchung aller Lagerbestände: Conti vertreibt wieder Speedy-Reifen

Mittwoch, 8 September, 1999 - 02:00

Conti hat mit sofortiger Wirkung (Mittwoch, 8. September) den Vertrieb von Reifen der Privatmarke „Speedy“ wieder aufgenommen. Dazu entschloß sich der Konzern, nachdem eigene Experten bei der Untersuchung sämtlicher Lagerbestände keine fehlerhaften Produkte gefunden hatten. Conti hatte den Vertrieb am Freitag vergangener Woche „vorsorglich“ gestoppt, weil laut den Nachrichtenagenturen „dpa“ und „AFP“ französische Gutachter angeblich Mängel an mehreren dieser Reifen festgestellt hatten.

Vertrieben wird die Marke „Speedy“ in Frankreich, Belgien und Spanien. Lesen Sie dazu bitte auch unsere Meldung vom 6. September. Als „definitiv falsch“ bezeichnete ein Conti-Sprecher die AFP-Meldung, daß ein defekter Speedy-Reifen in Frankreich zu einem Unfall geführt habe. Die mit dem Fall betrauten fachfremden Gutachter hätten zudem reifentypische Produktmerkmale als „fehlerhaft“ bewertet. Insgesamt geht der Konzern davon aus, daß sich der Irrtum schnell aufklärt.

Weitere News aus der Reifenbranche lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Gummibereifung.

Conti hat mit sofortiger Wirkung (Mittwoch, 8. September) den Vertrieb von Reifen der Privatmarke „Speedy“ wieder aufgenommen. Dazu entschloß sich der Konzern, nachdem eigene Experten bei der Untersuchung sämtlicher Lagerbestände keine fehlerhaften Produkte gefunden hatten. Conti hatte den Vertrieb am Freitag vergangener Woche „vorsorglich“ gestoppt, weil laut den Nachrichtenagenturen „dpa“ und „AFP“ französische Gutachter angeblich Mängel an mehreren dieser Reifen festgestellt hatten.

Vertrieben wird die Marke „Speedy“ in Frankreich, Belgien und Spanien. Lesen Sie dazu bitte auch unsere Meldung vom 6. September. Als „definitiv falsch“ bezeichnete ein Conti-Sprecher die AFP-Meldung, daß ein defekter Speedy-Reifen in Frankreich zu einem Unfall geführt habe. Die mit dem Fall betrauten fachfremden Gutachter hätten zudem reifentypische Produktmerkmale als „fehlerhaft“ bewertet. Insgesamt geht der Konzern davon aus, daß sich der Irrtum schnell aufklärt.

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