Neuer Nokian Wetproof überzeugt ams-Reifentester

Donnerstag, 14 März, 2019 - 09:15
Der Nokian Wetproof gewinnt den diesjährigen ams-Sommerreifentest. Bildquelle: Nokian.

Die auto motor und sport (Heft 7/2019) hat elf Sommerreifen für kompakte SUV in der Dimension 215/55 R17 genauer überprüft. Die Wahl fiel auf diese Größe, da „sich die kleinen SUV um Opel Mokka, Skoda Karoq, Seat Ateca, Hyundai Kona und Audi Q2 zunehmender Beliebtheit“ erfreuen. Testsieger ist der Nokian Wetproof. Vorjahressieger Michelin fährt diesmal mit dem Primacy 4 auf den zweiten Platz, den sich der Reifen mit dem Bridgestone Turanza T005 teilen darf.

Insgesamt sieben Reifen bekommen von den ams-Reifentestern das Urteil „empfehlenswert“. Dabei liegen sie in ihrer Gesamtwertung dicht beisammen. Der Nokian Wetproof kann die Reifentester durch sein „sehr sicheres Nässeverhalten auf hohem Gripniveau“ überzeugen. Dennoch ist er laut Fazit enttäuschend im Rollwiderstand. Es folgen der Bridgestone Turanza T005 mit „überragender Seitenführung“ und „geringstem Rollwiderstand“, und der Michelin Pirmacy 4 mit „sehr kurzen Bremswegen auf trockenem Asphalt“.

Die drei nachfolgenden Reifen erreichen alle die gleiche Gesamtwertung (8,3). Dazu gehören der Goodyear Efficient Grip Performance, dem die Tester ein „stabiles Handling auf nassem und trockenem Asphalt“ bescheinigen. Lediglich weniger lenkspontan auf trockener Piste soll er sein. Der Pirelli Cinturato P7 ist „schwach im Trockenbremsen und Aquaplaning“. Doch auf Nässe soll er top im Bremsen sein. Der Hankook Ventus Prime 3 kann mit seiner Bremsperformance auf Nässe und trockener Strecke überzeugen, zeigt jedoch eine „vergleichsweise schwache Nässeperformance“. Auf Platz vier rangiert der Continental PremiumContact 5. Das Nachfolgemodell PremiumContact 6 sei zum Testzeitpunkt nicht erhältlich gewesen. Der getestete Reifen bekommt von den ams-Testern leichte Abstriche aufgrund „Schwächen im Bremsen auf trockenem Asphalt“. Dafür kann er auf Nässe punkten.

Der Falken Ziex ZE310EC und der Giti Premium H1 bekommen ein „noch empfehlenswert“. Während der Falken Reifen „gut im Bremsen ist“ aber einen „sehr hohen Rollwiderstand“ vorweist, kann der Giti Reifen durch „sehr gute Seitenführung und Handling-Eigenschaften trocken“ überzeugen, die Bremsleistungen sind jedoch offenbar noch ausbaufähig.

Nur „bedingt empfehlenswert“ schneidet der Nexen N’blue HD Plus ab. „Nur befriedigende Haftung auf nasser und trockener Strecke“ lassen keine bessere Platzierung zu. Ebenso „bedingt empfehlenswert“ ist der Toyo Proxes CF2 SUV. Er landet auf dem letzten Platz im Test, unter anderem wegen „Schwächen im Aquaplaning“.

Weitere Reifentestergebnisse gibt es hier.

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akl

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