Restart der NLS genehmigt: Falken nimmt Training auf

Freitag, 12 Juni, 2020 - 09:30
In Kürze dürfen sich die Räder der Nürburgring Langstrecken-Serie wieder drehen. Bildquelle: Kevin Pecks/1VIER.

Nach Monaten des Stillstands gibt es nun einen Termin für die Wiederaufnahme der Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Nachdem die Kreisverwaltung Ahrweiler dem Sicherheits- und Hygienekonzept des Veranstalters VLN grünes Licht erteilt hat, darf am 27. Juni das erste Rennen stattfinden. Für die ersten offiziellen Testfahrten am Nürburgring am 15. Juni hat Falken bereits seine Teilnahme zugesagt.

„Gemeinsam haben wir etwas geschafft, das bislang keiner anderen Rennserie in Europa mit Ausnahme der Formel 1 gelungen ist: Wir dürfen wieder Motorsport betreiben – auch wenn dies vorerst leider noch ohne Fans am Streckenrand geschehen muss, was wir sehr bedauern. Aber es freut uns sehr, dass wir mit dem Know-how und dem Engagement unserer Teams und Fahrer helfen konnten, die richtigen Weichen zu stellen. Die ILN hat sich im Hintergrund mit eigenen Arbeitsgruppen intensiv eingebracht und wichtige Anregungen beigesteuert“, betont Martin Rosorius, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN). „Jetzt hoffen wir auf ein möglichst großes Teilnehmerfeld und darauf, dass uns die Corona-Situation schon bald auch wieder vor Zuschauern fahren lässt.“

Beim kommenden NLS-Test am 15. Juni werden auch die beiden Falken-Porsche am Start sein. Wie die Reifenmarke mitteilte, soll das Team dann einen Monat später bei den NLS-Rennen 2 und 3 dabei sein. Um allen Anweisungen von Regierungs- und Rennbehörden nachzukommen und das Rennen in Corona-Zeiten möglichst sicher zu gestalten, wurde eine Reihe von Maßnahmen getroffen. Dazu gehören separate Fahrerwechselzonen, individuelle Fahrerbesprechungen in der Box und ein für alle nicht-Falken-Mitarbeiter geschlossener Lkw.

Angesichts der Enttäuschung darüber, dass die Fans das Debüt des Porsche-Doppels nicht aus erster Hand miterleben können, setzt das Falken-Team auf eine größere Social Media-Präsenz. „Normalerweise begrüßen wir die vielen Fans, die kommen, um die Autos aus nächster Nähe zu sehen und mit den Fahrern zu sprechen, Fotos zu machen. Dieses Mal werden wir mehr Inhalte auf Kanälen unserer sozialen Netzwerke anbieten, die die Fans zusammen mit den Einblicken der Fahrer erleben können", so Stefanie Olbertz von Falken Motorsport.

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dw

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