Schrader: Aufklärungsbedarf in Sachen RDKS

Freitag, 11 Januar, 2019 - 10:30
Nach dem Theorieteil folgte am späteren Nachmittag dann die Praxis im Rahmen der Schrader RDKS-Schulung.

Mit einem Marktanteil von 56 Prozent ist Schrader eigenen Angaben zufolge heute bei den direkten Reifendruckkontrollsystemen in der Erstausrüstung Marktführer und liefert darüber hinaus Universalsensoren für den Aftermarket. Zudem bietet die Schrader Academy RDKS Experten Schulungen an.

Die vom hausinternen Trainingsprogramm Schrader Academy abgehaltenen RDKS-Schulungen zeigen, so Schrader, dass vor allem bei freien Werkstätten nach wie vor Aufklärungsbedarf in Sachen RDKS herrscht. So ergaben die jüngsten Ganztagestrainings Ende 2018, die kurz vor dem Umzug des Standorts von Altomünster nach Bergkirchen abgehalten wurden, ein gemischtes Bild. Service-Trainer Richard Alex traf eigenen Angaben zufolge einerseits auf motivierte Werkstattmitarbeiter, entdeckte andererseits aber auch viele Wissenslücken, die es in den folgenden Theorie- und Praxis-Einheiten zu füllen galt. Die RDKS Experten Schulungen sind unter anderem auf www.Schrader-Academy.com buchbar und liefern Infos zum Thema Reifendruckkontrollsysteme.

Gerade die sich je nach Automodell und Sensortyp unterscheidenden Anlernverfahren machen das Themengebiet äußerst komplex, wissen die Experten von Schrader. So gibt es aktuell allein 111 unterschiedliche OE-Sensoren. Markenunabhängige Betriebe, so Richard Alex, sollten es sich deshalb so einfach wie möglich machen. Eine Hilfe seien zum Beispiel Universalsensoren, die Logistik und Lagerhaltung vereinfachen und dadurch die Kosten senken. Während dieser Typ in den USA im Aftermarket bereits zu 80 Prozent zum Einsatz kommt, sind OE-Sensoren in Deutschland nach wie vor stark vertreten. Schrader bietet zum Beispiel frei programmierbare Produkte wie den EZ-sensor 2.0. Da ihr Datensatz aktuell für jedes Fahrzeug „aufgespielt“ wird, sind sie auch für zukünftige Fahrzeugmodelle vorbereitet und können nicht veralten. Auf großes Interesse bei den Werkstattmitarbeitern stieß ferner die Möglichkeit des Klonens von Sensoren.

Lesen Sie mehr in der Februar-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

akl

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Vertreibsleiter Alexander Baumann (mitte) begrüßt Thorbjörn Källsbäck (l.), Patrick Bondzio (2.v.l.) und Ayhan Akin (r.) neu in seinem Team. Bildquelle: Schrader.

    Schrader, die Auto-Marke von Sensataneue Technologies im Ersatzteilmarkt, freut sich über dreifache Verstärkung für das RDKS-Vertriebsteam. Ayhan Akin, Patrick Bondzio und Thorbjörn Källsbäck sind künftig unter der Leitung von Alexander Baumann sowohl für Bestandskunden als auch für strategische Wachstumsprojekte zuständig.

  • Schrader stellt eine neue Webseite und überarbeitete Funktionen vor.

    Schrader gibt die Änderung der Internetadresse von SchraderSensors.com auf SchraderTPMS.com bekannt. Die Marke berichtet zudem von erweiterten Funktionalitäten.

  • Gemeinsam mit dem IntelliSens Universalsensor empfiehlt BH Sens das Diagnosegerät DT41 für den Einstieg in das RDKS-Servicegeschäft. Bildquelle: BH Sens.

    Das Unternehmen BH Sens hat sein Produkt-Portfolio um eine neue Generation von Sensoren erweitert, die speziell für komplexe RDK-Systeme ausgelegt ist. Auf Basis dieser neuen Technologie will BH Sens einen speziellen IntelliSens Universalsensor sowie entsprechende RDE-Sensoren auf den Markt bringen.

  • Auch für das VT36-Gerät hat ATEQ im April eine neue Software-Version bereitgestellt. Bildquelle: ATEQ.

    RDKS-Hersteller ATEQ hat für den April neue Software-Versionen für seine RDKS-Geräte entwickelt. Die Updates sind für die Geräte VT36, VT46 (inkl. alle ihre Markenversionen), VT55 und VT56 verfügbar. Neben einer neuen WiFi-Funktion für das VT56 umfassen die Software-Updates aktualisierte Fahrzeugmodelle, weitere OE-Sensoren sowie neue Aftermarket-Sensormarken.