Schrader begrüßt überarbeitete RDKS-Gesetzgebung

Freitag, 31 Juli, 2020 - 11:00
Die EU hat neue Gesetzesverordnungen bezüglich des Einsatzes von RDK-Systemen verabschiedet. Fotoquelle: Gin Sanders - Fotolia.com

Als wichtiger Bestandteil der Fahrzeugsicherheit sind Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) in vielen Ländern der Welt gesetzlich geregelt. Die Gesetzgebung in der EU wurde bereits in der Vergangenheit immer weiter ergänzt und mit Wirkung zum Juli 2022 noch einmal erweitert. Als einer der führenden RDKS-Hersteller begrüßt Schrader die neue Verordnung ausdrücklich.

Die ursprüngliche Gesetzgebung deckte nur Fahrzeuge zur Passagierbeförderung (Typ M1) ab. Mit einer zweijährigen Einführungsphase soll nun eine erweiterte RDKS-Pflicht in Kraft treten, die einen größeren Fahrzeugkreis einschlließt. Neben allen neuen M1-Fahrzeugen müssen ab Juli 2022 auch alle neuen Typgenehmigungen für die Fahrzeugkategorien M2, M3, N1, N2, N3, O3, O4 mit RDK-Sensoren ausgestattet sein. Später im Jahr 2024 wird ein funktionierendes RDK-System auch für alle Neuzulassungen der folgenden Fahrzeugkategorien obligatorisch sein: M1, M2, M3, N1, N2, N3, O3, O4.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann es wie in vielen anderen Bereichen auch bei den hierbei anvisierten Einführungsterminen zu leichten Anpassungen oder Verschiebungen kommen. Unabhängig vom tatsächlichen Inkrafttreten der Verordnungen sieht Schrader darin einen großen Fortschritt. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich „diese Änderungen positiv auf die Straßenverkehrssicherheit in der Europäischen Union auswirken werden, da Fahrzeuge des Typs N1 eine recht große Risikogruppe für Unfälle darstellen“. Gemeinsam mit der Muttergesellschaft Sensata Technologies sei man mit der bevorstehenden Gesetzgebung sowohl auf dem Ersatzteilmarkt als auch auf der Erstausrüster-Seite vollständig konform.

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dw

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