ZDK kritisiert "duopolartige Stellung" von Fahrzeugbörsen

Montag, 22 Juli, 2019 - 10:30
Der ZDK kritisiert Preiserhöhungen bei Autoscout24.

Deutliche Preiserhöhungen der Online-Fahrzeugbörse Autoscout24 sorgen laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) für massiven Ärger in den Autohäusern und Kfz-Betrieben. Bei Stichproben in einigen Betrieben habe sich gezeigt, dass bei Steigerungen von bis zu 25 Prozent jährliche Zusatzkosten im mittleren bis hohen fünfstelligen Euro-Bereich auflaufen können.

Dem ZDK stößt seit langem die "quasi duopolartige Stellung der zwei Platzhirsche bei den Fahrzeugbörsen" übel auf. Laut den Verantwortlichen setzt sich der Verband für mehr Wettbewerb in diesem Marktsegment ein und ist deshalb aus strategischen Erwägungen seit Dezember 2018 stiller Gesellschafter an der Mobility Trader GmbH, welche die Gebrauchtwagenplattform heycar im deutschen Markt betreibt. "Die Partnerschaft mit heycar war für den Verband der strategisch richtige Schritt", sagt ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn. "Der ZDK entsendet zwei Mitglieder in den heycar-Händlerbeirat, welcher in beratender Funktion auf ein praxisgerechtes und händlerfreundliches Agieren hinwirkt."

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