ZF coPILOT ermöglicht mehr Sicherheit und Fahrkomfort

Mittwoch, 17 April, 2019 - 16:15
Das Sensor-Set des ZF coPILOT besteht aus einem Frontradar, vier Eck-Radaren und insgesamt acht Kameras. Bildquelle: ZF.

Mit dem „ZF coPILOT“ präsentieren ZF und NVIDIA auf der Automobilausstellung Auto Shanghai ein neues intelligentes Fahrerassistenzsystem, das zu mehr Komfort und Sicherheit beim teilautomatisierten Fahren beitragen kann. Ausgestattet mit künstlicher Intelligenz und einem umfassenden Sensor-Set können Pkw künftig verschiedene Fahrmanöver eigenständig übernehmen – insbesondere bei Autobahnfahrten. Kern des Systems – das für die Serienproduktion geeignet und ab 2021 verfügbar ist – sind der Zentralcomputer ZF ProAI und die NVIDIA DRIVE Plattform.

„Der ZF coPILOT ist mit künstlicher Intelligenz, einem 360° Sensor-Set, dem leistungsstarken Zentralrechner ZF ProAI und der NVIDIA DRIVE Plattform ausgestattet und bietet dadurch Fahr- und Sicherheitsfunktionen, die deutlich über die Leistung eines regulären Level-2-Systems für teilautomatisiertes Fahren hinausgehen. Damit erreichen wir eine neue Qualität beim teilautomatisierten Fahren“, erklärt Torsten Gollewski, Head of Autonomous Mobility Solutions bei ZF.

Der Funktionsumfang – und damit der Komfort- und Sicherheitsgewinn für Fahrer – wird am ZF coPILOT-Demonstrationsfahrzeug deutlich, das ZF erstmals auf der AutoShanghai vorstellt: Das Fahrzeug beherrscht unter entsprechenden Bedingungen diverse Fahrmanöver eigenständig, etwa das Auffahren und Verlassen von Autobahnen. Für entspanntere Autobahnfahrten kombiniert der ZF coPILOT eine erweiterte Cruise Control mit aktiver Lenkunterstützung und Spurhaltefunktion. Zudem kann der ZF coPILOT auch proaktiv die Spur wechseln, andere Fahrzeuge überholen und wieder einfädeln. Das System analysiert zudem permanent die Fahrzeugumgebung, erkennt etwa Fußgänger, entgegenkommenden Verkehr und Kreuzungen.

Außerdem ist der ZF coPILOT mit Sensoren und Funktionen ausgestattet, die den Fahrer im Blick haben und Warnungen auslösen, sollten sich Sicherheitsrisiken ergeben. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Fahrer abgelenkt ist, seine Blickrichtung sich zu weit vom Verkehrsgeschehen entfernt oder er Zeichen der Ermüdung zeigt.

„Wir sind der Überzeugung, dass ein erweitertes Level 2+ System, wie wir es mit dem ZF coPILOT anbieten, sehr attraktiv für Hersteller ist: Es bietet den Verbrauchern aufgrund seiner Funktionsvielfalt einen deutlichen Mehrwert in Sachen Sicherheit und Komfort – und das zu einem wettbewerbsfähigen Preis“, resümiert Gollewski.

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dw

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