Trend Tacho bestätigt hohen Stellenwert des Autos

Montag, 4 April, 2016 - 13:30
Das Interesse an einem eigenen Fahrzeug ist laut KÜS Trend Tacho da. Auf dem Automobil Salon Genf interessierten sich viele für neue Modelle.

Die Ergebnisse des ersten KÜS Trend-Tachos des Jahres 2016 liegen vor. Im März 2016 hatte das Institut BBE Automotive im Auftrag der KÜS und dem Fachmagazin „kfz-Betrieb“ eine Mixed-Mode-Befragung, bestehend aus einer telefonischen Befragung (CATI) und einer Online-Befragung (CAWI) unter Pkw-Fahrern durchgeführt. Der aktuelle KÜS Trend Tacho bestätigt den ungebrochen hohen Stellenwert des Autos bei den deutschen Autofahrern.

Flexibilität (99 Prozent) und Alltagstauglichkeit (97 Prozent) sind die Hauptargumente für das Auto, so die aktuelle Umfrage des KÜS Trend-Tacho. 95 Prozent der Befragten gaben an, dass es ihnen wichtig ist, ein Auto zu besitzen. Der oft vorausgesagte Boom bei Carsharing, also vor allem der Verzicht auf das eigene Auto, bleibt laut der Umfrage aus, nur wenige interessieren sich dafür. Dennoch ist hier eine leichte Steigerung von sechs Prozentpunkten zu erkennen. Denn die Vorstellung, kein eigenes Auto zu fahren, sondern Carsharing zu nutzen, wurde im Jahr 2015 von 16 Prozent der Befragten mit sehr wahrscheinlich beantwortet, in diesem Jahr waren es 22 Prozent.

Wenn es ums Geld geht, so bleibt die Ausgabenbereitschaft für das Auto konstant zum Vorjahr. 67 Prozent der Befragten planen eine gleiche Ausgabe wie im letzten Jahr, 14 Prozent planen weniger/deutlich weniger, 18 Prozent mehr/deutlich mehr. Für einen Neuwagen würden die Befragten im Schnitt 29.724 Euro ausgeben, für ein gebrauchtes Fahrzeug liegt die Summe bei 16.056 Euro. Interessant ist das Ergebnis des KÜS Trend Tachos hinsichtlich der Sparmaßnahmen der Autofahrer. Um zu sparen würden sie nach günstigen Tankstellen (68 Prozent) suchen, sie fahren die Reifen eine Saison länger (65 Prozent) und verzichten auf den Kauf von Autozubehör (60 Prozent). Auch seien sie (52 Prozent) auf der Suche nach günstigen Serviceangeboten (Inspektion etc.) und günstigen Werkstätten (49 Prozent). Optischer Mängel werden von 45 Prozent nicht behoben, weniger Fahren kommt für 41 Prozent in Frage und die Wahl einer günstigeren Versicherung fällen 34 Prozent der Befragten. 29 Prozent wollen ihre Reparatur privat erledigen, um zu sparen, 12 Prozent verschieben diese und neun Prozent würden auf ein kleineres Auto umsteigen.

Des Weiteren wollte der KÜS Trend Tacho wissen, wann der nächste Fahrzeugkauf ansteht. Drei Prozent wollen in den nächsten drei Monaten kaufen, sieben Prozent in den nächsten vier bis sechs Monaten, ebenso viele in sieben bis neun Monaten, 20 Prozent in zehn bis 12 Monaten, 36 Prozent verschieben den Kauf auf später, 27 Prozent wissen noch nicht, wann sie ein Fahrzeug kaufen werden. Von den Befragten würden 37 Prozent einen Neuwagen und 40 Prozent einen Gebrauchtwagen kaufen, 19 Prozent ein Fahrzeug mit Tageszulassung, 18 Prozent einen Vorführwagen und 13 Prozent sind noch unentschlossen. 23 Prozent der potenziellen Käufer würden einen Diesel bevorzugen, das ist ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen des aktuellen KÜS Trend Tachos in der Mai-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

akl

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Die Kautschukindustrie bekommt laut dem wdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. die Produktionsschwäche bei Pkw zu spüren.

    Die Kautschukindustrie bekommt laut dem wdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. die Produktionsschwäche bei Pkw zu spüren. Fast 80 Prozent des Branchenumsatzes wird nach Angaben des Verbandes im Automotive-Sektor generiert und die Mehrzahl der Mitgliedsunternehmen des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) seien im Bereich der Automobilzulieferung aktiv. Das aktuell niedrige Fertigungsniveau spiegele sich nun im Branchenumsatz wider

  • In einer Einführungswoche in der Konzernzentrale in Poing bei München stimmten Vertreter der Geschäftsführung und der Personalabteilung die insgesamt 43 neuen Auszubildenen auf ihre Zukunft als „STAzubi“ ein.

    „Mobilität beginnt in den Köpfen unserer Mitarbeiter“, formulieren die Stahlgruber-Verantwortlichen als einen Leitspruch der Unternehmensphilosophie. Nun hat das Unternehmen 43 neue Nachwuchskräfte im Rahmen ihres ersten Ausbildungstages begrüßt.

  • Werkdirektor Christian Metzger (7. v. l.), die Betriebsräte Thorsten Bayer, Francesco Caricato und Uwe Kumpa (1. Reihe, 1., 3. und 4. v. l.) und Vertreter des Direktionsteams (Peter Fluhr, Leiter Rohreifenfertigung, 2. v. l. und André Vogelaar, Leiter Fortschritt, links hinter Metzger) freuen sich mit dem Projektteam über den erfolgreichen Anlauf der neuen Fertigungsanlage.

    Eine Investition in eine neue Fertigungslinie soll den Michelin-Standort in Bad Kreuznach stärken. Gemeinsam mit Vertretern aus dem Projektteam, dem Direktionsteam und dem Betriebsrat des Reifenherstellers feierte Werkdirektor Christian Metzger den Anlauf der neuen Anlage zur Fertigung von 18- und 19-Zoll-Reifen.

  • Das System Herkules Duo von Hesdon besteht aus zwei separat zu bedienenden Hebebühnen. Bildquelle: Hedson.

    Mit seinen Herkules Duo-Hebebühnen will Werkstattausrüster Hedson Reparaturen an Autos erleichtern. Die kombinierten Hebebühnen ermöglichen es, ein Auto sowohl auf den Rädern stehend als auch radfrei anzuheben und sollen so für mehr Flexibilität im Arbeitsablauf sorgen.