Pirelli P Zero gewinnt Sommerreifentest des EVO-Magazins

Dienstag, 27 August, 2019 - 11:45
Sieger des Sommereifentests des EVO-Magazins: Der Pirelli P Zero.

Das britische Fachmagazin EVO hat die Ergebnisse seines aktuellen Sommerreifentests  veröffentlicht. Montiert auf einem VW Golf GTI wurden sieben Testkandidaten der Größe 225/40 ZR18 einem umfangreichen Leistungstest unterzogen. Auf dem Pirelli-Testgelände in Vizzola fuhr der P Zero des italienischen Reifenherstellers in nicht weniger als sechs Kategorien die beste Wertung ein und landete somit auch insgesamt auf Platz eins im EVO-Test.

„Der Pirelli zeigte insbesondere bei Nässe eine beeindruckende Leistung und war subjektiv der mit Abstand beeindruckendste Reifen", so das überaus positive Testurteil für den Testsieger Pirelli P Zero, der auch die beiden Trocken-Handlin-Kategorien für sich entschieden konnte. Minimale Abzüge vergeben die Tester lediglich für den „leicht erhöhten Rollwiderstand“, mit dem der Pirelli-Reifen in dieser Kategorie den letzten Platz belegt.

Auf dem zweiten Platz landet der Michelin Pilot Sport4, den die Tester als „leistungsstarken Reifen“ betiteln. Obwohl der Michelin-Pneu in keiner Test-Kategorie den Bestwert liefern kann, loben die EVO-Redakteure „dass er fast immer unter den ersten dreien liegt und damit die beständigste Leistung abliefert“. Contis PremiumContact 6 komplettiert das Podium als „erste Wahl für die Straße“. Der Reifen soll besonders leise sein und außerdem mit seinen Handling-Eigenschaften überzeugen.

Auf Platz vier folgen gleichauf der Dunlop Sport Maxx RT2 und der Nokian Powerproof. Die Tester bescheinigen dem Powerproof eine „solide Leistung auf ganzer Linie“ und ein „insgesamt gutes Ergebnis“, während sie den Dunlop-Reifen für den niedrigsten Rollwiderstand und das beste Kurven-Aquaplaning-Ergebnis loben. Probleme haben die beiden Gummis offenbar auf Nässe, wo sich der Powerproof laut Test-Urteil „launisch“ verhält und der Dunlop-Reifen gar die „am wenigsten überzeugende Performance abliefert“.

Vorletzter im Test wird der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5 („bester im geraden Aquaplaning“, „versäumte es in weiteren Kategorien zu glänzen“), gefolgt vom Test-Schlusslicht Azenis FK510 aus dem Hause Falken, dem die Tester dennoch „eine gute Performance“ zuschreiben. Da er aber auf trockener Strecke „etwas schwächer“ als die anderen Test-Kandidaten ist und seine „subjektive Lenkansprache nicht überzeugt“, reicht es nicht für eine bessere Platzierung.

Zusätzlich zu den genannten Reifen hatten die Tester auch einen Maxxis Victra Sport 5 im Gepäck, der aber nicht in die offizielle Wertung kam. Während alle bewerteten Test-Reifen über den Großhandel bezogen wurden, sei der Victra Sport 5 von Maxxis selbst geliefert worden – weshalb nicht gewährleistet sei, dass ein normal zu kaufender Victra Sport 5 zu 100 Prozent vergleichbar sei. Die erzielten Ergebnisse des Maxxis-Produkts hätten in einigen Kategorien jedoch durchaus dem Testsieger von Pirelli Konkurrenz machen können. Die EVO-Tester hoffen daher, den Maxxis-Reifen in zukünftigen Tests ganz offiziell einbeziehen zu können.

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dw

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