Pirelli will mehr teure Reifen verkaufen

Freitag, 3 Dezember, 1999 - 01:00

Von 12,2 auf 13 Prozent will Pirelli seinen Weltmarktanteil bei hochwertigen Reifen steigern. Ein Großteil der Bemühungen wird sich auf die USA konzentrieren. Hier sei eine Geschäftsausweitung von sieben auf 17 Prozent geplant. Das teilte der Konzern in Mailand mit. Auch bezüglich des Geschäftsergebnisses bestehen klare Vorstellungen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll in diesem Geschäftsbereich um 41 Prozent steigen.

Weitere News aus der Reifenbranche lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Gummibereifung.

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Die Formel 2 startet in Österreich erstmals mit den 18 Zoll-Reifen. Bildquelle: Pirelli.

    Parallel zum Saisonauftakt der Formel 1 finden auf dem Red Bull Ring auch die ersten Rennen der FIA-Formel 2 und Formel 3 statt. Bei der Formel 2 werden dabei erstmals die 18-Zoll-Reifen von Pirelli zum Einsatz kommen. Künftig werden diese dann auch in der Formel 1 zu sehen sein.

  • Der neue P7 kommt mit mehr als 70 Homologationen auf den Markt.

    Die jüngste Generation des Cinturato P7 betont laut Pirelli-Angaben die Merkmale, die für moderne Autofahrerinnen und Autofahrer höchste Prioritäten haben: Sicherheit und Effizienz. Zu den technischen Innovationen des jüngsten Cinturato gehört laut Unternehmensinformationen die mit einer Art "mechanischer Intelligenz" ausgestattete Mischung, die sich je nach Umgebungstemperatur verändern kann. "Fast so, als hätte man zwei Varianten in einer Mischung", heißt es in einer Mitteilung.

  • Eine tolle Truppe: Karl Kurz (mit Hosenträgern) und rechts neben ihm die Geschäftsführerin Hanna Schöberl mit einigen Mitarbeitern. Bildquelle: Kurz.

    Dass Karl Kurz ein Meister seines Fachs ist, ist unbestritten. Doch der 87-jährige ist mehr als das; er ist Vordenker, Macher, Enterpreneur und Visionär. Kurz vereinigt so viele Eigenschaften auf seine Person wie kaum ein anderer in der Branche. 1955, gerade mal 23 Jahre alt, legte er in Stuttgart den Grundstein für sein Unternehmen – den Handel mit Karkassen und Gebrauchtreifen.

  • Leitet seit dem 1. April als Head of Sustainability die neue Nachhaltigkeits-Abteilung im Continental-Geschäftsfeld Reifen: Claus Petschick. Bildquelle: Conti.

    Nachhaltiges Wirtschaften ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je, weshalb Unternehmen nach Lösungen suchen, um ihre CO2-Bilanz zu verbessern und ihren Ressourcenverbrauch zu senken. Im Zuge des Strategieprogramms „Vision 2030“ hat das Geschäftsfeld Reifen von Continental nun sämtliche Aktivitäten und Projekte die den Bereich Nachhaltigkeit betreffen in einer neu geschaffenen Abteilung gebündelt. Leiter der Abteilung und damit Head of Sustainability ist Claus Petschick.