Urlaub in Zeiten von Corona: BRV veröffentlicht Leitfaden

Montag, 29 Juni, 2020 - 14:00
Die Sommerurlaubszeit steht kurz bevor. Fotoquelle: Gina Sanders - Fotolia.com

Mit Beginn der Sommerferien in zahlreichen Bundesländern beginnt bekanntlich die Haupturlaubszeit. Obwohl inzwischen wieder Reisen und Hotelaufenthalte möglich sind, bringt die neue Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer viele arbeitsrechtliche Fragen mit sich. Auch wenn diese noch nicht final geklärt sind, hat der BRV einen Leitfaden zusammengestellt, der einige Fragen zu diesem Thema beantwortet.

Eine der Fragen die sich möglicherweise stellt ist die, ob der Arbeitgeber eine Reise – zumindest in aktuelle Corona-Risikogebiete – verbieten kann. Aktuell fallen etwa die Türkei, Bosnien-Herzegowina, Serbien und die Ukraine in diese Kategorie, wobei sich die Einstufung aufgrund aktueller Fallzahlen schnell ändern kann. Diese und weitere Fragen etwa bezüglich einer möglichen Entgeltfortzahlung während einer Quarantäne hat der BRV im Mitgliederbereich seiner Homepage zusammengetragen.

Da jedoch viele arbeitsrechtliche Fragen naturgemäß noch nicht höchstrichterlich entschieden sind, gibt es zum Teil mehr Fragen als rechtssichere Antworten. Ferner erhebt die Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weshalb der Branchenverband sich darauf freut, mit seinen Mitgliedern in einen Austausch zu treten.

Quelle: 

dw

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Filialleiter Oliver Kehrberg und Geschäftsführer Peter Grüger (r.) bei der Grundsteinlegung der neuen DRZ-Zentrale.

    Die Dresdner Reifen Zentrale hat die Grundsteinlegung ihrer neuen Firmenzentrale an der Löbtauer Straße gefeiert. An der Zeremonie nahmen aufgrund der aktuell gültigen Einschränkungen nur wenige Gäste teil. „Wir wollten den offiziellen Akt trotz der Corona-Krise besonders würdigen“, sagt Geschäftsführer Peter Grüger.

  • Der Besitz eines Autos ist den befragten Autofahrern beiderlei Geschlechts weiterhin wichtig. Bildquelle: obs/KÜS-Bundesgeschäftsstelle.

    In Zeiten hoher Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus war ein eigener Pkw für viele eine willkommene Alternative zu Bus und Bahn. Auf die Frage im KÜS Trend-Tacho, wie wichtig es sei, ein Auto auch zu besitzen und dieses uneingeschränkt innerhalb der Familie zu nutzen, gaben 96 Prozent der Befragten – und damit genau so viele wie im letzten Jahr – an, dies sei „wichtig“. Zugleich äußerten aber auch 41 Prozent der Umfrageteilnehmer die Absicht, in den nächsten Jahren weniger Auto zu fahren.

  • Wie andere mittelständige Betriebe ist auch die Falken Tyre Europe GmbH von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen massiv betroffen.

    Falken Händler-Events, der Branchentreff „Tire Cologne“, selbst das Saisonhighlight im Motorsport, das 24h-Rennen am Nürburgring, sowie etliche weitere Veranstaltungen – sie alle mussten wegen der Pandemie aufgrund des Coronavirus verschoben werden oder fallen ganz aus. Wie andere mittelständige Betriebe ist auch die Falken Tyre Europe GmbH von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen massiv betroffen, hat aber mit entsprechenden Maßnahmen auf die Krise reagiert.

  • Stefan Mayrhofer, Geschäftsführer von Kraiburg Austria, will mit "aktiven Maßnahmen der herausfrodernden Marktsituation bestmöglich entgegenwirken". Bildquelle: Kraiburg Austria.

    Die Corona-Krise stellt die weltweite Wirtschaft branchenübergreifend vor große Herausforderungen. Auch Kraiburg Austria musste seine Produktionskapazitäten zwischenzeitlich anpassen, wie Geschäftsführer Stefan Mayrhofer erläutert. Da jedoch der als systemrelevant geltende Gütertransport weiterhin Reifen benötigt, verfolgt das Unternehmen das Ziel, alle Partner trotz Corona pünktlich mit dem für die Heiß- oder Kalterneuerung benötigten Material zu beliefern.