Reifendruckkontrollsystem für Zweiräder von Michelin

Freitag, 19 Juli, 2019 - 10:30
Anstatt der Ventilkappen werden von Hand Drucksensoren montiert, die sich per Funk mit einem frei platzierbaren Empfängermodul verbinden.

Michelin bietet ab sofort ein eigenes Reifendruckkontrollsystem für Motorräder zum Nachrüsten an. Anstatt der Ventilkappen werden von Hand Drucksensoren montiert, die sich per Funk mit einem frei platzierbaren Empfängermodul verbinden.

Das System muss laut Michelin nicht kalibriert werden, zeigt den Reifenluftdruck mit einer Toleranz von 0,1 Bar an und warnt im Betrieb bei Druckverlusten stufenweise – bei 15 und 25 Prozent Druckverlust – in unterschiedlichen Alarmstilen. Auch eine Überhitzung der Reifen oder Überdrücke – von mehr als 35 Prozent – werden von den Sensoren registriert und über das Empfängermodul angezeigt, teilen die Verantwortlichen mit. Als optionaler Diebstahlschutz für die Sensoren dienen Kontermuttern, die mit dem beiliegenden Spezialschlüssel befestigt werden. Die Displayhalterung ist dabei frei im Sichtbereich des Fahrers platzierbar und das Display wird mittels eines starken Magneten in der Schale gehalten. Zum Aufladen des Anzeigemoduls liegt dem RDKS von Michelin eine induktive Ladeschale bei.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Übt sich ebenso wie seine Kollegen in Gehaltsverzicht: Florent Menegaux, geschäftsführender Gesellschafter und CEO von Michelin. Bildquelle: Michelin.

    Nachdem bereits die Mitglieder des Continental-Vorstandes mitgeteilt hatten aufgrund der Corona-Krise auf 10 Prozent ihres Gehalts zu verzichten, werden ähnliche Absichten nun auch aus dem Michelin-Konzern vermeldet. „Als Zeichen der Solidarität“ kürzen die geschäftsführenden Gesellschafter, der Vorstand und der Vorstandsvorsitzende sowie alle unabhängigen Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Bezüge.

  • Michelin führt in den skandinavischen Märkten den X-Ice Snow ein.

    Michelin führt in den skandinavischen Märkten den X-Ice Snow ein. Die Präsentation in Schweden verdeutlicht wieder einmal, wie konsequent die Franzosen in Entwicklung und Vermarktung ihr Konzept der „Long Lasting Performance“ verfolgen.

  •  Michelin und Conti bieten den „größten Spaßfaktor“.

    Um Autofahrern einen Überblick über die Leistungsstärke im Breitreifen-Segment zu verschaffen, haben die AutoBild-Tester Henning Klipp und Dierk Möller neun Straßenprofile und einen Semislick getestet. Die Vertreter von Conti und Michelin entpuppen sich dabei als die stärksten im Test. Neben drei „guten“ und drei „befriedigenden“ Reifen, gibt es für einen Pneu auch das Prädikat „nicht empfehlenswert“.

  • Der Michelin Power 5 löst den Power RS und Power RS+ ab.

    Michelin setzt für die Saison 2020 einen ordentlichen Punch: Die Franzosen legen im Motorradsegment zehn neue Profile vor.