Streit um Übernahme von Reifen Kiefer

Dienstag, 11 September, 2018 - 12:15

Reifen Kiefer ist seit einigen Jahren Gesellschafter der Kooperation Top Service Team. Schon seit dem letzten Jahr verdichten sich die Hinweise, dass der Reifenhersteller Michelin großes Interesse an dem Unternehmen hat und dieses übernehmen will. Reifen Kiefer soll in der Kooperation Euromaster weitergeführt werden.

Streitpunkt scheint hier die Anerkennung der ordentlichen Kündigung der Mitgliedschaft in der Team zu sein. Hier gibt es von den beiden Parteien unterschiedliche Auffassungen, ob die Kündigung laut Gesellschafter  rechtzeitig eingegangen ist. Diese hatte postalisch mit Einschreiben zu erfolgen. Das wurde jedoch erst am 10. Januar 2018 vorgenommen. Somit kann das Unternehmen, wenn es zu keiner Einigung kommen sollte, erst am 31.12.2019 die Team verlassen.

Für die Team bedeutet das nicht nur einen herben Rückschlag in der Konsolidierung der Kooperation, sondern wahrscheinlich auch einen finanziellen Verlust im Einkauf, bei den Gesellschafterbeiträgen sowie im Flottengeschäft. Es ist nachvollziehbar, dass hier wohl ein finanzieller Ausgleich gefordert und wahrscheinlich auch gezahlt werden wird. Im Gespräch mit unserer Fachzeitschrift äußerte sich Geschäftsführer Michael Kiefer optimistisch, dass es zu einer Einigung kommen wird.

Seine Beweggründe  für den Wechsel sind ebenso klar wie nachvollziehbar. Die großen Herausforderungen im Reifenfachhandel hinsichtlich IT, Kundenbetreuung und weiterer Ressourcen werden immer größer. Der Geschäftsführer sieht in der Euromaster einen leistungsstarken Partner, der die weitere Expansion finanziell und organisatorisch unterstützen kann.

Reifen Kiefer hat seinen Hauptsitz im saarländischen Orscholz mit dem Kundenservicecenter. Dort wird auch das zentrale Großhandelslager betrieben. Das Unternehmen unterhält weitere  Filialen in Konz, Pirmasens, Rehlingen, Saarlouis, Schengen und Trier. Das Familienunternehmen wird in der zweiten Generation geführt und hat sich als Reifenvermarkter im Saarland und Rheinland-Pfalz etabliert.

Quelle: 

oth

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