TOP SERVICE TEAM: Ausbildung als Antwort auf den Fachkräftemangel

Donnerstag, 10 September, 2020 - 09:00
Im vergangenen Jahr hatte die TOP SERVICE TEAM KG 70 Auszubildende aller Gesellschafter zum „TEAM-Camp“ in die Jochen Schweizer Arena in Taufkirchen bei München eingeladen.

Zum Start in das neue Ausbildungsjahr begannen bei den elf Gesellschaftern der TOP SERVICE TEAM KG 45 junge Menschen ihre Ausbildung. 35 Berufsstarter lassen sich in den kommenden drei Jahren zum Reifenmechaniker oder Kfz-Mechatroniker (m/w/d) ausbilden, zehn Auszubildende starten ihren beruflichen Weg im Groß- und Einzelhandel. Die Gesamtzahl der Azubis bei allen Gesellschaftern liegt laut den TEAM-Verantwortlichen aktuell bei 130.

„Unsere Gesellschafter übernehmen auch im Corona-Jahr Verantwortung, indem sie junge Menschen ausbilden und sie in den verschiedensten Berufszweigen fördern und auch fordern. Nicht zuletzt setzen wir erneut ein Signal gegen den weiterhin drohenden Fachkräftemangel in unserer Branche“, sagt TEAM-Geschäftsführer Gerd Wächter. „Ausbildung“ sei ein Kernthema bei der TOP SERVICE TEAM KG: Neben der täglichen Arbeit in den Werkstätten, in der Runderneuerung, im Verkauf, in der Verwaltung oder im Marketing würden immer auch Teambuildung-Maßnahmen angeboten. Dazu gehören, wie zuletzt im Jahr 2019, ein „TEAM-Camp“ mit 70 Auszubildenden in der Jochen Schweizer Arena in Taufkirchen bei München, Stippvisiten beim „Hurricane“-Festival in Scheeßel, der TEAM-Azubi-Award oder interne Schulungen. Nicht zuletzt biete die TEAM in Kooperation mit der FOM Hochschule für Ökonomie und Management eine begleitende Hochschulausbildung im Beruf Groß- und Außenhandelskaufmann/-kauffrau an. „Mit all diesen Maßnahmen unterstreichen wir, dass wir unseren Auszubildenden mehr bieten als nur Reifen“, so Gerd Wächter, „und unsere Gesellschafter steigern ihre Attraktivität als lokaler Arbeitgeber im Mittelstand“.

Nach Aussage von Wächter hatte die Corona-Pandemie kaum Auswirkungen auf den Start ins neue Ausbildungsjahr. Was in den vergangenen Monaten allerdings gefehlt habe, waren Praktikumszeiten für interessierte Schülerinnen und Schüler. „Diese konnten wir in diesem Jahr nicht anbieten. Zum einen aus Gründen des Gesundheitsschutzes für Praktikant und Belegschaft, zum anderen, weil eine große Zahl der Mitarbeitenden in Kurzarbeit oder im Home-Office waren und somit als Praktikums-Anleiter nicht zur Verfügung standen“, heißt es aus der Zentrale der Heinrich Nabholz Autoreifen GmbH in Gräfeling. Mit acht Auszubildenden stellt die EMIGHOLZ GmbH in Bremen die größte Anzahl an Berufsstartern ein, beim Reifen-Pott Autoservice GmbH (Gütersloh) sind es sieben, bei Reifen Stiebling (Herne), im Reifenhaus Caspar Wrede GmbH (Münster) und bei der Heinrich Nabholz Autoreifen GmbH je sechs. 

Lesen Sie weitere Berichte zum Thema Ausbildung in der Oktober-Ausgabe.

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